Backstage

Neubrandenburger Philharmonie

Bernstein, Korngold, Dvořák

Ob Leonard Bernsteins sprühende, ironische Ouvertüre zu Candide, Erich Wolfgang Korngolds opulentes und hochvirtuoses Violinkonzert in D-Dur oder Antonín Dvořáks lebensfrohe Sinfonie Nr. 8 in G-Dur – alle drei Komponisten setzen auf Melodie, Emotion und klangliche Fantasie. So spannt das Programm der Neubrandenburger Philharmonie einen Bogen von humorvoller Leichtigkeit über große romantische Gefühle bis hin zu überschäumender musikalischer Lebensfreude. Das Repertoire der Philharmonie ist sehr vielfältig und reicht von Klassik im engeren Sinne bis hin zu Filmmusik, Jazz und anderen Musikgenres. Die Leitung hat Daniel Geiss, Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Neubrandenburger Philharmonie. An der Violine ist das Ausnahmetalent Tassilo Probst zu hören.

Programm:
Leonard Bernstein – Ouvertüre zu Candide
Erich Wolfgang Korngold – Violinkonzert D-Dur op. 35
Antonín Dvořák – Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Trio Adorno

Haydn – Schostakowitsch – Dvorak

Als die drei Musiker bei ihrer Gründung 2003 einen Namen für ihr Ensemble suchten, war es schließlich der Musikphilosoph und einer der großen Denker des 20. Jahrhunderts, der für das Trio Pate stehen sollte: Theodor W. Adorno. Womit Christoph Callies, Violine, Samuel Selle, Violoncello, und Lion Hinnrichs, Klavier, von Anfang an unterstrichen, dass für sie Musik mehr als pure Unterhaltung ist, sondern vielmehr künstlerische Passion. Seitdem hat sich das Trio Adorno einer Ästhetik verschrieben, die den homogenen Klang der beiden Streichinstrumente mit dem des Klaviers verbindet, ohne dabei auf die Kontraste und den klanglichen Facettenreichtum der einzelnen Instrumente zu verzichten. Das spiegelt sich dann auch in ihrem Programm wider, das mit dem Klaviertrio E-Dur von Haydn, Schostakowitschs Klaviertrio in e-Moll und Dvoraks Klaviertrio in e-Moll drei höchst anspruchsvolle Werke zur Aufführung bringt.

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Junge Talente im Konzert

Von Bach bis Ysaÿe

Ein Abend ganz im Zeichen junger Talente aus Schleswig-Holstein und Hamburg: Schülerinnen und Schüler der Albert Schweitzer Musikakademie und ihre Gäste präsentieren solistisch, im Duo und als Quartett ein abwechslungsreiches Programm mit Werken der Violin- und Kammermusikliteratur. Die jungen Nachwuchsmusiker im Alter zwischen 11 und 19 Jahren sind bereits Preisträger vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe und einige von ihnen streben eine berufliche Karriere als Musiker an. Begleitet werden die jungen Künstler am Klavier von Anette Kröger. Ein Konzert voller Spielfreude und musikalischer Vielfalt mit Werken von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Antonín Dvořák und Eugène Ysaÿe.  Mit dem Benefizkonzert sollen die jungen Musiker in der Akademie gefördert werden.

Antonin Dvorak: Stabat Mater

Dvořáks geistliches Meisterwerk

Unter der Leitung von Dörthe Landmesser bringen die Hamburger Camerata und der Chor St. Laurentii gemeinsam mit den Solist*innen Hanna Zumsande (Sopran), Isabell Czarnecki (Alt), Timo Rößner (Tenor) und Jóhann Kristinsson (Bass) Antonín Dvořáks monumentales „Stabat Mater“ zur Aufführung.

Das Werk zählt zu den eindrucksvollsten geistlichen Kompositionen des 19. Jahrhunderts. Entstanden aus persönlicher Trauer um den Verlust seiner Kinder, ist Dvořáks Vertonung des mittelalterlichen Textes von tiefer Empfindung, aber auch von tröstender Hoffnung geprägt. In den weiten melodischen Bögen, den farbigen Harmonien und der feinsinnigen Instrumentierung zeigt sich die ganze emotionale Spannweite des Komponisten – zwischen Verzweiflung und Zuversicht, Dunkel und Licht.

LIV Quartett

Von Schumann bis Puccini

Das LIV Quartett hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem umfangreiche Repertoire, das für speziell für mehrere Klarinetten komponiert wurde, jedoch viel zu selten zur Aufführung kommt, Gehör zu verschaffen. Dabei wollen die vier Musikerinnen nicht zuletzt auch die Begeisterung, die sie selbst für diese Stücke und das Instrument entwickelt haben, an ihr Publikum weitergeben und für dieses Kammermusik-Genre begeistern.  Gegründet wurde das LIV Quartett 2021 von den vier Klarinettisten Naama Caspo Goldstein, Laia Haro Catalan, Daniela Pinho und Júlia Solà, die sich Frankfurter Musikhochschule kennenlernten und dort ihre gemeinsame Passion entdeckten. Mit seinen innovativen Programmen gastierte das Quartett bereits Berlin und Köln, bei den Plöner Schlosskonzerten, den Internationalen Kammermusiktagen Homburg, den Journées Musicales d’Uzerche in Frankreich und beim „Allegro! Musikfest“ im Taunus. Ihr aktuelles Programm schlägt einen wunderbaren Bogen von Schumann über Dvorák bis hin zu Puccini.

Elster Trio

Kammermusik neu gedacht

Als sich Wassili Wohlgemuth, Davide Carlassara und Jacopo Giovannini 2022 als Elster Trio zusammenfanden, war das gemeinsame Ziel schnell gefunden: Die Kammermusik neu interpretieren und dabei eine eigene Trio-Klangsprache entwickeln. Gesagt, getan, und dann ging es wirklich schnell: Bereits im Gründungsjahr gewann das Ensemble den ersten Preis beim Kammermusikwettbewerb der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, 2024 folgte der erste Preis beim Kammermusikwettbewerb der Polytechnischen Gesellschaft in Frankfurt. Konzertauftritte führten das Ensemble u. a. nach Leipzig und Stadthagen, zum Rheingau Musik Festival oder zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Seit Oktober 2023 studiert das Trio an der HfMDK Frankfurt bei Prof. Angelika Merkle. Wichtige Impulse bekam es von Prof. Valentin Erben, Prof. Boris Kusnezow, Florian Schötz, Prof. Heime Müller, vom Cuarteto Casals und von Prof. Tabea Zimmermann.

Programm:
Joseph Haydn: Trio Es-Dur Hob. XV:28
Antonin Dvorak: Dumky Trio
Maurice Ravel: Klaviertrio a-Moll

Initiative Jugend Kammermusik Hamburg

Nachwuchstalente live

Nach dem beeindruckenden Konzert der Initiative Jugend Kammermusik Hamburg Ende vergangenen Jahres ist die Nachwuchsschmiede im Juli erneut zu Gast im Kulturhof, um junge musikalische Talente zu präsentieren.

Die Initiative ist ein Projekt der Stiftung Jugend Kammermusik Hamburg, gefördert durch „Feldtmann Kulturell“. Sie ermöglicht jungen Musikerinnen und Musikern das Kammermusikspiel auf hohem Niveau. Nach einem erfolgreichen Probespiel werden die Stipendiat*innen zu Ensembles zusammengestellt und ein Jahr lang von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten betreut. Die Besetzungen reichen vom Trio bis zum Sextett. Regelmäßige Konzerte und Wettbewerbsteilnahmen gehören ebenso zur Ausbildung.

Seit vielen Jahren werden Ensembles der IJK beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ bis auf Bundesebene mit ersten Preisen ausgezeichnet.

Auf dem Programm stehen diesmal mitreißende Kammermusikwerke, unter anderem von Antonín Dvořák, Louis Spohr und Dmitri Schostakowitsch – gespielt von jungen, hochbegabten Nachwuchskünstler*innen.

Schleswig-Holsteinisches Sinfonieorchester

Musik, die verbindet

Das Schleswig-Holsteinisches Sinfonieorchester hat für sein 2. Sinfoniekonzert drei Werke ausgewählt, die sehr unterschiedlich klingen, aber zeigen, wie sehr die Musik die Menschen verbinden kann. Valerie Colemans „Umoja: Anthem of Unity“ ist ein musikalisches Plädoyer für Gemeinschaft und Vielfalt. Ursprünglich für Holzbläserinnen geschrieben, entfaltet das Werk in der Orchesterfassung rhythmische Energie und spirituelle Wärme, inspiriert von afroamerikanischer Musiktradition. Antonín Dvořáks „Cellokonzert in h-Moll op. 104“ dagegen ist tief romantisch geprägt: Das Violoncello führt als emotionales Zentrum durch eine Klangwelt voller Melancholie, Sehnsucht und böhmischer Heimatklänge. Béla Bartóks „Konzert für Orchester Sz. 116“ schließlich nutzt die volle orchestrale Bandbreite: Jedes Instrument darf solistisch glänzen, während ungarische Volksmotive und scharfer Rhythmus den Spannungsbogen prägen.

Landesjugendorchester Hamburg & Viotta Symfonieorkest (Den Haag)

Tschaikowsky XL

Im Rahmen eines Jugendorchesteraustausches gastieren das Viotta Symfonieorkest aus Den Haag und das Landesjugendorchester Hamburg gemeinsam im theater itzehoe. In der ersten Konzerthälfte spielt das Viotta Symfonieorkest die majestätische „Leonoren-Ouvertüre Nr. 3“ von Beethoven sowie die „Amerikanische Suite“ von Dvorak, welche mit spritzigen Rhythmen und einem außerordentlichen Melodienreichtum überzeugt.

Nach der Pause bilden beide Orchester mit ca. 100 Jugendlichen zwischen 14-25 Jahren ein großes Sinfonieorchester, um die „5. Sinfonie“ von Tschaikowsky im XL-Format aufzuführen. Ein Schicksalsmotiv durchzieht alle vier Sätze dieser Sinfonie und wurde von Tschaikowsky selbst folgendermaßen erläutert:  „Vollständiges Sich-Beugen vor dem Schicksal oder was dasselbe ist, vor dem unergründlichen Walten der Vorsehung.“ Ein Werk zwischen Lebenshunger und Selbstzweifeln, welches heute zu den beliebtesten und meistgespielten Stücken des Russen zählt. Mit Spielfreude und Können überzeugen die jungen Nachwuchstalente auf höchstem Niveau.

Ensemble NEO

Kammersolisten des NDR Elbphilharmonie Orchesters

Großbesetzte Kammermusik mit Kontrabass? Bedeutende Werke für diese Besetzung kann man zwei Händen abzählen. Doch ganz vorne dabei: das großformatige Oktett von Franz Schubert für fünf Streicher und drei Bläser sowie das herrlich melodiöse „Kontrabass-Quintett“ op. 77 von Antonín Dvorák. Die Stücke stehen als Meisterwerke der kammermusikalischen Tradition des 19. Jahrhunderts. Schuberts Komposition besticht durch ihre Intimität und feinsinnige melodische Entfaltung, während Dvořáks Quintett mit seiner dynamischen Vielfalt und dem warmen Klang des Kontrabasses die Zuhörer in eine Welt voller Emotionen und tiefer musikalischer Erzählung entführt. Wenn dann noch acht Kammersolisten des NDR Elbphilharmonie Orchesters auf den Plan treten, kann man einen großartigen Abend erwarten – ausnahmsweise auch mal ohne Brahms, der eine große Wertschätzung für Schubert und Dvorák pflegte.

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