Mörderjagt beim Hafengeburtstag
Das Autorenehepaar Angélique und Andreas Kästner stellt den mittlerweile vierten Band seiner Krimi-Reihe rund um den Hamburger Hafen vor, wo einmal mehr Mord und Todschlag herrschen: Während des schillernden Hafengeburtstags in Hamburg bekommt die Wasserschutzpolizei um Tom Bendixen alle Hände voll zu tun. Unweit der Liegeplätze für luxuriöse Kreuzfahrtschiffe wird im verfallenen Lagerhaus F am Moldauhafen ein Toter entdeckt, versteckt in einem Oldtimer. Die DNA-Spuren aus dem Auto führen zu einem seit 20 Jahren ungelösten Fall: Damals wurde eine Studentin erschlagen am Moldauhafen gefunden. Im Trubel des glitzernden Volksfests zum Hafenjubiläum müssen Wasserschutzpolizist Tom Bendixen und Jonna Jacobi vom LKA den Mörder finden. Aber der flieht – mitten hinein in die quirligen Feierlichkeiten des Hafengeburtstags …
Netzers Konzert-Lesung mit viel Blues
Dass Ignaz Netzer seit gut einem halben Jahrhundert meisterhaft Blues spielt („The godfather of Blues feeling“), ist längst bekannt. Ebenso sein Herz für Katzen. Jetzt hat er seine langjährigen Erfahrungen in einem amüsanten Roman gebündelt. In seiner Lesung nimmt Netzer das Publikum kurzweilig mit in den Alltag eines Berufsmusikers, erzählt von seinen Anfängen in den 1970er Jahren und von seiner Spurensuche im Süden der USA (u.a. von einer Jam-Session mit Wade Walton, Jugendfreund und Weggefährte des legendären B. B. King). „Wie die Katzen auf den Blues kamen“ ist gleichermaßen amüsantes Lesevergnügen und heitere Liebesgeschichte. Und natürlich hat Ignaz Netzer auch seine Gitarre dabei – und spielt den Blues.
Tödliche Predigt
Der Pastor in Estherwieck wird tot im Watt aufgefunden. Ertrunken. War es ein Unfall? Am Tag zuvor hatte er jedoch eine ungewöhnlich entrüstete Predigt gehalten, und die Polizei geht von einem Verbrechen aus. Die Ermittlungen der Polizei nehmen eine neue Wendung als eine frühere Freundin, die den Pastor am Tag zuvor besucht hatte, als vermisst gemeldet wird, und Niklas John gerät unter Verdacht. Er hatte die junge Frau am Abend ihres Verschwindens noch getroffen. Als deren sterbliche Überreste in der Nähe einer alten Marinekapelle gefunden werden und Niklas den Verdacht nicht ausräumen kann, bitte er Fentje Jacobsen als Anwältin um Hilfe. Können die beiden gemeinsam den wahren Mörder finden?
Eva Almstädt, wurde 1965 in Hamburg geboren. Bestimmt war es ein nebliger, gruseliger Tag, kurz nach Totensonntag. Und so konnte sie nach eigenen Angaben eigentlich nicht viel anderes werden als eine Krimiautorin. Nach dem Abitur hat sie das Raumausstatter-Handwerk erlernt, unter anderem im Studio Hamburg, in den Bühnenbildern der Guldenburgs, der Bertinis und der Schwarzwaldklinik. Danach studierte sie Innenarchitektur an der Fachhochschule für Kunst und Design in Hannover.
Ungeliebte Veränderungen
Sven Stricker geht mit Sörensen in die sechste Runde. Der von Angststörungen geplagte Nordsee-Ermittler muss sich diesmal mit einer Leiche beschäftigen, die hinter seinem Haus gefunden wurde. Handelt es sich um die Überreste eines vor Jahren verschwundenen Mädchens? Nebenbei muss er seinen kranken Vater bei sich aufnehmen und ein alter Schulfreund taucht ebenfalls auf, der gleich mal einen Haufen Probleme mitbringt. Und dann ist da noch seine Kollegin Jennifer, die sich verändern möchte …
Sven Stricker, Jahrgang 1970, stammt aus Tönning und wuchs im Ruhrgebiet auf; er studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Anglistik und Neuere Geschichte. Seit Anfang der 2000er Jahre ist er freiberuflich als Hörspielregisseur, Bearbeiter und Autor tätig, wurde mehrfach mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet und erlangte mit seiner „Sörensen“-Reihe breite Anerkennung, die sowohl literarisch als auch als Verfilmung preisgekrönt wurde.
Zwei Frauen, zwei Leben
Güstrow, Mai 1945: Die 14-jährige Marlen liegt zusammengekauert in der Schublade einer Bauernkommode in einem verlassenen Forsthaus. Als sie sich endlich befreit, entdeckt sie dort eine alte, etwas unscheinbare Leinwand. Wilma, die Marlen geholfen hat sich rechtzeitig vor den russischen Soldaten zu verstecken, nimmt die junge Waise bei sich auf. Denn Wilma hat ein Geheimnis, das sie zu zerstören droht … Berlin, 2023: Hannah Borowski ist 34 Jahre alt und alles wäre gut, wenn nicht ihre beste Freundin Rubi plötzlich ausziehen würde. Und wenn nicht plötzlich Hannahs Vater wieder aufgetaucht wäre. Und was wurde aus der wertvollen Leinwand, die einst Hannahs Großmutter gehörte und die sich wie ein roter Faden durch ihr bisheriges Leben zieht?
Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren in der „Brigitte“-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. als „Brigitte“-Kolumnistin. In „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ erzählt sie auf zwei Zeitebenen wird die bewegende Geschichte zweier Frauen, deren Leben durch eine unscheinbar wirkende Leinwand für immer verbunden ist.
Bitte melden Sie sich zur Lesung an bei der Stadtbücherei Wilster, Telefon 04823/921336.
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Trischen vor 100 Jahren
Ulrike Dotzers Roman erzählt von den Menschen, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Dithmarscher Insel Trischen bewirtschafteten und fußt auf realen Ereignissen. Im Mittelpunkt steht die zupackende Agnes, für die die kleine Insel zu einem Zuhause wird, das sie liebt: 1923 kommt sie nach Trischen – dort ist sie Wirtschafterin, Schankwirtin und Pflanzerin. Täglich setzt sie Strandhafer, um die Dünen gegen die Flut zu sichern. Jeden Sommer macht sie das, bis die Menschen 1943 den Kampf gegen die Nordsee verlieren und Agnes als letzte die Insel verlässt.
Inspiriert ist die literarische Figur von einer Frau aus Marne, die tatsächlich existiert hat und von der Ulrike Dotzer aus einem Manuskript des Vogelwarts Peter Todt erfuhr, der viele Sommer für den NaBu auf Trischen verbrachte, als diese längst Vogelinsel war. Atmosphärisch dicht erzählt der Roman von der Mühsal des Deichbaus, dem großen Koog, der dem Untergang geweiht ist; er erzählt auch von Agnes´ Liebe zum Vogelwart, von ehrgeizigen Pächtern, ausufernden Sommerfesten und dem Aufstieg der Nationalsozialisten in Dithmarschen.
Über Sehnsucht, Entschiedenheit und Liebe
Arne hat eine liebevolle Familie, gute Freunde und allen Grund, mit seinem Leben zufrieden zu sein. Und doch ist er in einer tiefen Einsamkeit gefangen. Erst als er die faszinierende Laura kennenlernt, gelingt es ihm, sich aus seinem Schneckenhaus zu befreien. Zum ersten Mal in seinem Leben spürt er echte Nähe. Doch er ahnt nicht, womit Laura zu kämpfen hat. So ist es fast zu spät, als Arne erkennt, dass nicht nur er auf Laura angewiesen ist, sondern auch sie seine Unterstützung braucht.
Florian Knöppler, geboren 1966, studierte Romanistik, Germanistik und Philosophie in Bonn und Bologna. Nach der anschließenden Ausbildung zum Redakteur arbeitete er für verschiedene Radio- und Fernsehsender und schrieb Zeitungsreportagen, häufig über Menschen mit besonderen Lebenswegen. 2015 begann er mit dem Schreiben von Romanen. Inzwischen sind „Kronsnest“, „Habichtland“ und „Südfall“ erschienen. Anfang März 2026 kommt „Mit dem ersten Licht“ hinzu. Seit etwa 20 Jahren lebt er mit seiner Familie auf einem Hof in Schleswig-Holstein.
Bei seiner Lesung wird Florian Knöppler von dem Gitarristen Emil Vinzens musikalisch unterstützt.
Über Sehnsucht, Entschiedenheit und Liebe
Arne hat eine liebevolle Familie, gute Freunde und allen Grund, mit seinem Leben zufrieden zu sein. Und doch ist er in einer tiefen Einsamkeit gefangen. Erst als er die faszinierende Laura kennenlernt, gelingt es ihm, sich aus seinem Schneckenhaus zu befreien. Zum ersten Mal in seinem Leben spürt er echte Nähe. Doch er ahnt nicht, womit Laura zu kämpfen hat. So ist es fast zu spät, als Arne erkennt, dass nicht nur er auf Laura angewiesen ist, sondern auch sie seine Unterstützung braucht.
Florian Knöppler, geboren 1966, studierte Romanistik, Germanistik und Philosophie in Bonn und Bologna. Nach der anschließenden Ausbildung zum Redakteur arbeitete er für verschiedene Radio- und Fernsehsender und schrieb Zeitungsreportagen, häufig über Menschen mit besonderen Lebenswegen. 2015 begann er mit dem Schreiben von Romanen. Inzwischen sind „Kronsnest“, „Habichtland“ und „Südfall“ erschienen. Anfang März 2026 kommt „Mit dem ersten Licht“ hinzu. Seit etwa 20 Jahren lebt er mit seiner Familie auf einem Hof in Schleswig-Holstein.
Leben als Minderheit
Elli Unruh erzählt in „Fische im Trüben“ die Geschichte einer deutsch-mennonitischen Familie, die bis Ende der achtziger Jahre in der Sowjetunion, im südlichen Kasachstan, lebte. Sie taucht ein in die Zeit ihrer Vorfahren, Großeltern und Eltern. Einprägsam und lebendig schildert sie das Leben von Menschen, die durch den Lauf der Geschichte und ständig wechselnde Lebensumstände und -orte nicht mehr aus noch ein wissen, aber in Traditionen, Religion und eigener Sprache Halt finden. Faszinierend lernt man eine ganz und gar fremde Welt kennen, fremde Lebensweisen, fremd auch, was das sowjetische System im Alltag betrifft mit der allgegenwärtigen Miliz und den „Bevollmächtigten“ …
Elli Unruh, 1987 in Georgijewka (Kasachstan) geboren, wuchs in Süddeutschland auf. Sie arbeitet heute im Deutschen Literaturarchiv Marbach.
Für die Fertigstellung dieses, ihres ersten Romans erhielt sie eine Förderung der Kunststiftung sowie des Förderkreises für Schriftsteller:innen in Baden-Württemberg. Sie lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.
Aber?
Der Mann hat mit seinen Kolumnen mehr als 20 Jahre das „Titanic“-Magazin mit geprägt, die Comicbände, die er mit seinem kongenialen Partner Stephan Katz herausgebracht hat sind Kult und mit Gerd Pasemann wandelt er in Form des Duos „Foyer des Arts“ auf musikalischen Pfaden. Im vergangenen August erschien nach langer Zeit wieder ein Buch, mit dem Max Goldt nun auf große Lesereise geht. „Aber?“ heißt das Werk und wartet mit wunderbar skurrilen Anekdoten und bissiger Satire auf. Kleine Kostprobe?
„Der hat aber eine richtig schöne Schrift. Diese Unterschrift ist ja ein richtiges kleines Kunstwerk.“
„Muß ja sein. Seine Texte sind ja auch richtige kleine Kunstwerke!“
„Aber wie der den Stift hält! So krumm!“
„Aber eine schöne Schreibmappe hat er! Sogar aus echtem Leder.“
„Der Stift ist auch sehr schön! Der Mann ist eben ein richtiger Profi!“
„Meine Mutter hatte auch mal so einen schönen Stift wie der, aber sie ist nach Thailand gefahren und hat den Stift dann nie wiedergefunden. Wahrscheinlich geklaut! Das Hotelpersonal wird ja so schlecht bezahlt!“