Letzte Chance!
Madison Violet – das sind Lisa MacIsaac und Brenley MacEachern, die vor 25 Jahren erstmals mit ihrer höchst einnehmenden Mischung Folk, Singer-Songwriter, Pop, Indie, Bluegrass und Country die Musikwelt verzauberten. Mit mehr als zehn veröffentlichten Alben, Millionen Streams und Auszeichnungen wie dem Canadian Folk Music Award oder einer JUNO-Nominierung gehören Madison Violet inzwischen seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Akteurinnen der kanadischen Folk-Szene. Ihr aktuelles Album „Eleven“ gilt als ihr persönlichstes Werk, voll mit Geschichten über Liebe und Verlust.
Und trotzdem heißt es nun Abschied nehmen! Denn mit dem 25-Jährigen Bühnenjubiläum wollen Lisa und Brenley die Band auflösen. Vorher gehen sie jedoch noch einmal auf große Abschiedstour – mit einem letzten Halt in der Kulturschusterei …
Von Country bis Folk ’n‘ Roll
Die Celtic Cowboys sind eine der ungewöhnlichsten Bands der deutschen Musiklandschaft, wovon sich nicht nur Country-Fans seit 2009 überzeugen können, wenn sie den vielfältigen Songs lauschen, die sich eben nicht einem einzigen Genre zuordnen lassen. Die Lieblings-Musikstile der Bandmitglieder reichen von Country, Irish Folk, Western Swing und einer Prise Bluegrass über Skiffle bis hin zu Blues und Rock ´n´ Roll. Das passt nicht zusammen? Von wegen! Hier ein Beispiel zu einem neuen Werk des Quintetts: „Noch ‘n Bier, noch ‘n Kümmel, noch ‘n Korn“ erzählt von des Seefahrers Hafenliebe, der Kneipe und der Seemannsbraut, und er ist so typisch norddeutsch, dass jeder, der einmal im Morgengrauen nach durchzechter Nacht in einer Hafenkneipe saß, die Szenerie wiedererkennt. Und alle anderen können sich diese nun wenigstens gut vorstellen.
Singer-Songwriter aus Hannover
„Greengrass-Music” nennt Robby Ballhause seine Mischung aus Folk, Bluegrass, Country, Rock und Pop, die er über die Jahre hinweg entwickelt hat. Dieser Mix ist die Grundlage für seine melodischen, mühelos handgemachte Songs mit erfrischend unsentimentalen Texten, unter denen die grobschlächtig gespielten Liebeslieder und lieblich erzählten Grobschlächtigkeiten ein prägnantes Markenzeichen des virtuosen Gitarrenbarden darstellen. Seine Karriere startete Robby Ballhause zunächst als Straßenmusiker bis er in den 90er-Jahren dann mit großer Band spielte. Es folgte daneben rund 20 Jahre lang die Arbeit mit einer Reihe von nationalen und internationalen Künstlern als Produzent und Toningenieur. Inzwischen stehen neun Alben in der Vita von Ballhause und nach weit mehr als 1.000 Konzerten hat er seinem Publikum eine Menge zu erzählen.