Backstage

Erja Lyytinen

Zwischen Bluestradition und Hardrock

Erja Lyytinen gehört zu den international profilierten Bluesrock-Gitarristinnen, hat in mehr als 20 Jahren Karriere zahlreiche Studio- und Live-Alben veröffentlicht und sich mit einem stilistisch breiten Ansatz zwischen traditionellem Blues und modernem Rock etabliert. Nicht zuletzt energiegeladenen Konzerte prägen den exzellenten Ruf der finnischen Musikerin. Veröffentlichungen wie „Diamonds on the Road“ (2023) und ihr Jubiläumsalbum „20 Years of Blues Rock!“ haben nicht Blues-Fanatiker überzeugt. Unter anderem stand Lyytinen bereits keinen Geringeren wie Carlos Santana und Jennifer Batten auf der Bühne.

Ihr aktuelles Album „Smell the Roses“ knüpft an klassische Bluesrock-Traditionen an und erweitert ihren Sound um Einflüsse des Hardrock. Im PEP hat sie bereits mehrfach überzeugt, und kommt immer gerne wieder vorbei:  “I have played in Kellinghusen several times and the friendliness in the venue and the city is just wonderful! The feeling is always the best, when playing there! So I´m very much looking forward to rocking at Kellinghusen again. Come and join us for some blues-rock fun!!“

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PEP Blues Festival: Moritz Kruit & Band, The Hamburg Blues Band & Muddy What?

The Real Deal

Am zweiten Tag des Pep Blues Festivals dürfen sich die Besucher auf drei geschmeidige Live-Acts freuen. Den Anfang macht Lokalmatador Moirtz Kruit mit seiner Band. Der Itzehoer hat bereits fünf Mal den Deutschen Rock Pop Preis gewonnen, und auch wenn man den Songwriter gerne mal in die Soulpop-Schublade schieben möchte, merkt man seiner Musik doch ganz klar noch die Blues-Wurzel an.

Etwas länger im Geschäft – genauer gesagt mehr als 40 Jahre – ist die Hamburg Blues Band. Mit dem Hamburger Rockshouter Gert Lange, Reggie Worthy (Ike & Tina Turner, Eric Burdon), Drummer Eddie Filipp (Sweet, Inga Rumpf, Clem Clempson Band) und dem Ausnahmegitarristen Krissy Matthews („This guy is the real deal“, Beth Hart)  steht die Truppe für intensiven, clever arrangierten und live umwerfenden Roots Blues.

Und mit Muddy What? wird der Abend mit gepflegtem New-Blues von einem ebenso jungen wir charismatischen Trio abgerundet. Muddy What? sorgt für Gesprächsstoff, ist es doch im Blues-Genre äußerst selten, dass eine professionelle Nachwuchsband über die nationalen Grenzen hinaus so erfolgreich ist. Ob ausverkaufte Club-Konzerte in Skandinavien oder Festivalauftritte in Frankreich, Portugal oder sogar Panama – diese Band ist mit Leib und Seele „on tour“!

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PEP Blues Festival: Latvian Blues Band

Still got the Blues …

Die fünf Herren aus Riga ist der wohl wichtigste Blues-Export Litauens. Ihre Homebase ist der Bite Blues Club in Riga, und hier hat die Band jede Menge Erfahrungen im Zusammenspiel mit mehr als 200 Blueskünstlern aus den Vereinigten Staaten und aller weiteren Herren Länder gesammelt. Und auch außerhalb ihrer Heimat ist die Latvian Blues Band ein gern gesehener Gast, wie dem BluesFest International in Windsor und London, der South Country Fair in Macleod, dem Euro Jazz Festival in Athen oder dem Chicago Blues Festival. Fehlt nur noch das PEP Blues Festival in Kellinghusen, das Ende Mai auf dem Tourplan steht. Die Auftritte der Latvian Blues Band sind inzwischen legendär, wobei auch das Publikum zum Mitmachen eingeladen wird. Eine Setlist im dem Sinne gibt es nicht, das Repertoire der Band ist riesig, sodass das Programm sich spontan sich je nach Stimmung und Atmosphäre ganz von selber entwickelt.

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The Blues Guys & The Guinness Horns

In Groove We Trust

Seit mehr als vier Jahrzehnten stehen The Blues Guys & The Guinness Horns für druckvollen Rhythm’n’Blues, Soul und Funk – eine Mischung, die sie seit ihrer Gründung 1983 unverwechselbar macht. Was als R’n’B-Quintett um Gitarrist Hubsi Eggeling begann, entwickelte sich mit der Bläsersektion The Guinness Horns zu einem kraftvollen Ensemble, dessen markanter Sound bis heute die Konzerte prägt. Mehr als 1000 Auftritte, Tourneen in Europa, Kanada und Russland sowie gemeinsame Auftritte mit Acts wie Meat Loaf oder der Blues Brothers Band zeigen, wie präsent die Band geblieben ist. Acht CDs, mehrere Frühwerke auf Kassette und EP sowie Radio-Erfolge wie „Over Africa“ markieren ihren Weg. Auch nach 40 Jahren bleibt die Band neugierig: Aktuell entstehen neue Songs, erneut mit deutlichem Schwerpunkt auf Funk und R’n’B.

Downhome Blues Trio

Mission: Blues

Das Downhome Blues Trio verbindet drei Musiker, die den traditionellen Country-Blues mit ihrer ganz eigenen Handschrift versehen. Frontmann Dirk „Sonny“ Theege (Vocals, Guitar, Harp) steht seit Jahrzehnten auf der Bühne und gilt ganz nebenbei als versierter Geschichtenerzähler. Jens „van der Groove“ Bornhöft-Juhl (Bass) hält die Truppe mit den tiefen Tönen zusammen, wobei er auch gerne mal gefühlvolle Solo-Passagen beisteuert. Der dritte im Bund ist schließlich Helge „Brownie“ Margelowsky (Bluesharp), der dem Ganzen noch seinen harmonischen Kick verleiht. Auf dem Programm stehen jede Menge Klassiker der Blues-Geschichte, von B.B. King, Howlin‘ Wolf und Muddy Waters bis Eric Clapton.

German Blues Stars

Wenn der Blues durch die Harp spricht

Die German Blues Stars entführen ihr Publikum mit drei Stimmen, einem Piano, vier Gitarren und einer beeindruckenden Sammlung von 283 (!) Mundharmonikas auf eine musikalische Reise durch die Südstaaten der USA. Das Trio um Ignaz Netzer, Klaus „Mojo“ Kilian und Christian Rannenberg zählt zu den renommiertesten Blues-Formationen Europas. Netzer gilt als „Großmeister des klassischen Blues“, Kilian als „Paganini der Mundharmonika“, und Rannenberg wurde bereits zweimal mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. Von gefühlvollen Balladen bis zu treibenden Rhythmen – hier begegnen sich Leidenschaft und Virtuosität. Spätestens beim Boogie-Woogie dürfte dann auch niemand mehr auf seinem Stuhl sitzen …

PEP Blues Nacht

Authentisch und emotional

Das PEP Kellinghusen lädt wieder zu Blues Nacht ein und präsentiert drei Acts, die den guten alten Blues in all seinen Facetten zum Leben erwecken – authentisch und emotional. Die Farmersroad Blues Band steht für rockigen, souligen Blues, der unter die Haut geht – jetzt mit Gesangstalent Klara Schwabe und neuer CD mit Big Daddy Wilson. Die Robbert Duijf Band bringt emotionalen Gospel- und Delta Blues auf die Bühne – Musik als heilende Kraft, mit authentischem Sound und großartigen Songs. Und Vanja Sky, Kroatiens Antwort auf Sheryl Crow, mischt Vintage-Rock mit Blues, tourt international mit Stars wie Bernard Allison oder Mike Zito, war sogar Gast im Rockpalast und bringt mit ihrem neuen Album „reborn“ frischen Wind in die Szene. Ein Abend voller Leidenschaft, Energie und außergewöhnlicher Stimmen.

Tom Shaka

Mr. Blues live on stage

Der Mann hat den Blues bereits in seiner Kindheit in Connecticut in sich aufgesogen – und lebt ihn spätestens, seit er im Alter von elf Jahren mit dem Gitarrenspielen anfing. Als Inspirationsquellen dienten (und dienen) unter anderem Charley Patton, Willie Brown, Son House und nicht zuletzt natürlich auch John Lee Hooker und Muddy Waters. Seit mehr als 50 Jahren steht Tom Shaka nun schon auf den Bühnen der Welt, wo er seine ganz persönliche, sehr raue und authentische Version des Blues zelebriert. Inzwischen lebt der US-Amerikaner mit sizilianischen Wurzeln in der Lüneburger Heide und genießt ein außerordentlich hohes Renommee in der internationalen Bluesszene – wovon nicht zuletzt zahlreiche gemeinsame Auftritte und Projekte mit bekannten Größen wie Louisiana Red, Taj Mahal, Eric Burdon, Chicken Shack, Steve Baker oder Tony Sheridan zeugen.

Max Wolff

Folk und Blues der guten alten Schule

Max Wolff ist einer von den Musikern, die gar nicht anders können, weil er das Musikmachen lebt. Seit den 1980ern ist der Däne als Solist beinahe durchgehend in Skandinavien und in Deutschland unterwegs und hat in dieser Zeit schlappe 4000 Gigs absolviert – bei dem Pensum dürfte so mancher berühmte Musiker vor Neid erblassen. Seine Markenzeichen sind eine exquisite Gitarrentechnik und seine beeindruckende Stimme. Sein Oeuvre besteht aus Coverstücken und eigenen Liedern zwischen Cale, Cooder, Clapton, Cash, Knopfler, Fogerty, und Hendrix – bis ganz zurück zum alten Folkblues von Leadbelly, Robert Johnson und Muddy Waters. Also grundsätzlich: The Real Deal! Die Besucher erwartet also ebenso wunderbare wie coole Musik aus den langhaarigen 70ern mit jeder Menge Charme zum Mitmachen, Tanzen oder einfach Genießen. Und obendrauf gibt es dann sicher auch Songs von seinem neuen Album „Placemaker“!

 

Norman Beaker Band

Legendär

Eigentlich stellt sich eher die Frage, mit welchen Blues-Größen Norman Beaker NICHT gemeinsam auf der Bühne stand. Die Liste seiner musikalischen Partner liest sich jedenfalls wie das Who-is-Who des Blues(-Rock): Jack Bruce, Alexis Korner, Eric Burdon, Buddy Guy, Jimmy Rogers, Lowell Fulson, Chuck Berry, Carey Bell, Larry Garner – und für BB King war er sogar „like a white Freddy King“. Inzwischen ist Beaker selbst eine Blue-Legende, seit 2017 Mitglied der „Blues Hall of Fame“ und ganz nebenbei nach wie vor unermüdlich on tour. In der Norman Beaker Band spielen neben ihm vier der gefragtesten Bluesmusiker Großbritanniens: Am Bass ist dies seit etwa 30 Jahren John Price, am Schlagzeug Leo Andjelkovic oder Steve Gibson, an der Orgel bzw. am Piano spielt Nick Steed und am Saxophon ist das seit 2009 Kim Nishikawara.

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