In Groove We Trust
Seit mehr als vier Jahrzehnten stehen The Blues Guys & The Guinness Horns für druckvollen Rhythm’n’Blues, Soul und Funk – eine Mischung, die sie seit ihrer Gründung 1983 unverwechselbar macht. Was als R’n’B-Quintett um Gitarrist Hubsi Eggeling begann, entwickelte sich mit der Bläsersektion The Guinness Horns zu einem kraftvollen Ensemble, dessen markanter Sound bis heute die Konzerte prägt. Mehr als 1000 Auftritte, Tourneen in Europa, Kanada und Russland sowie gemeinsame Auftritte mit Acts wie Meat Loaf oder der Blues Brothers Band zeigen, wie präsent die Band geblieben ist. Acht CDs, mehrere Frühwerke auf Kassette und EP sowie Radio-Erfolge wie „Over Africa“ markieren ihren Weg. Auch nach 40 Jahren bleibt die Band neugierig: Aktuell entstehen neue Songs, erneut mit deutlichem Schwerpunkt auf Funk und R’n’B.
Mission: Blues
Das Downhome Blues Trio verbindet drei Musiker, die den traditionellen Country-Blues mit ihrer ganz eigenen Handschrift versehen. Frontmann Dirk „Sonny“ Theege (Vocals, Guitar, Harp) steht seit Jahrzehnten auf der Bühne und gilt ganz nebenbei als versierter Geschichtenerzähler. Jens „van der Groove“ Bornhöft-Juhl (Bass) hält die Truppe mit den tiefen Tönen zusammen, wobei er auch gerne mal gefühlvolle Solo-Passagen beisteuert. Der dritte im Bund ist schließlich Helge „Brownie“ Margelowsky (Bluesharp), der dem Ganzen noch seinen harmonischen Kick verleiht. Auf dem Programm stehen jede Menge Klassiker der Blues-Geschichte, von B.B. King, Howlin‘ Wolf und Muddy Waters bis Eric Clapton.
Wenn der Blues durch die Harp spricht
Die German Blues Stars entführen ihr Publikum mit drei Stimmen, einem Piano, vier Gitarren und einer beeindruckenden Sammlung von 283 (!) Mundharmonikas auf eine musikalische Reise durch die Südstaaten der USA. Das Trio um Ignaz Netzer, Klaus „Mojo“ Kilian und Christian Rannenberg zählt zu den renommiertesten Blues-Formationen Europas. Netzer gilt als „Großmeister des klassischen Blues“, Kilian als „Paganini der Mundharmonika“, und Rannenberg wurde bereits zweimal mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. Von gefühlvollen Balladen bis zu treibenden Rhythmen – hier begegnen sich Leidenschaft und Virtuosität. Spätestens beim Boogie-Woogie dürfte dann auch niemand mehr auf seinem Stuhl sitzen …
Authentisch und emotional
Das PEP Kellinghusen lädt wieder zu Blues Nacht ein und präsentiert drei Acts, die den guten alten Blues in all seinen Facetten zum Leben erwecken – authentisch und emotional. Die Farmersroad Blues Band steht für rockigen, souligen Blues, der unter die Haut geht – jetzt mit Gesangstalent Klara Schwabe und neuer CD mit Big Daddy Wilson. Die Robbert Duijf Band bringt emotionalen Gospel- und Delta Blues auf die Bühne – Musik als heilende Kraft, mit authentischem Sound und großartigen Songs. Und Vanja Sky, Kroatiens Antwort auf Sheryl Crow, mischt Vintage-Rock mit Blues, tourt international mit Stars wie Bernard Allison oder Mike Zito, war sogar Gast im Rockpalast und bringt mit ihrem neuen Album „reborn“ frischen Wind in die Szene. Ein Abend voller Leidenschaft, Energie und außergewöhnlicher Stimmen.
Mr. Blues live on stage
Der Mann hat den Blues bereits in seiner Kindheit in Connecticut in sich aufgesogen – und lebt ihn spätestens, seit er im Alter von elf Jahren mit dem Gitarrenspielen anfing. Als Inspirationsquellen dienten (und dienen) unter anderem Charley Patton, Willie Brown, Son House und nicht zuletzt natürlich auch John Lee Hooker und Muddy Waters. Seit mehr als 50 Jahren steht Tom Shaka nun schon auf den Bühnen der Welt, wo er seine ganz persönliche, sehr raue und authentische Version des Blues zelebriert. Inzwischen lebt der US-Amerikaner mit sizilianischen Wurzeln in der Lüneburger Heide und genießt ein außerordentlich hohes Renommee in der internationalen Bluesszene – wovon nicht zuletzt zahlreiche gemeinsame Auftritte und Projekte mit bekannten Größen wie Louisiana Red, Taj Mahal, Eric Burdon, Chicken Shack, Steve Baker oder Tony Sheridan zeugen.
Folk und Blues der guten alten Schule
Max Wolff ist einer von den Musikern, die gar nicht anders können, weil er das Musikmachen lebt. Seit den 1980ern ist der Däne als Solist beinahe durchgehend in Skandinavien und in Deutschland unterwegs und hat in dieser Zeit schlappe 4000 Gigs absolviert – bei dem Pensum dürfte so mancher berühmte Musiker vor Neid erblassen. Seine Markenzeichen sind eine exquisite Gitarrentechnik und seine beeindruckende Stimme. Sein Oeuvre besteht aus Coverstücken und eigenen Liedern zwischen Cale, Cooder, Clapton, Cash, Knopfler, Fogerty, und Hendrix – bis ganz zurück zum alten Folkblues von Leadbelly, Robert Johnson und Muddy Waters. Also grundsätzlich: The Real Deal! Die Besucher erwartet also ebenso wunderbare wie coole Musik aus den langhaarigen 70ern mit jeder Menge Charme zum Mitmachen, Tanzen oder einfach Genießen. Und obendrauf gibt es dann sicher auch Songs von seinem neuen Album „Placemaker“!
Legendär
Eigentlich stellt sich eher die Frage, mit welchen Blues-Größen Norman Beaker NICHT gemeinsam auf der Bühne stand. Die Liste seiner musikalischen Partner liest sich jedenfalls wie das Who-is-Who des Blues(-Rock): Jack Bruce, Alexis Korner, Eric Burdon, Buddy Guy, Jimmy Rogers, Lowell Fulson, Chuck Berry, Carey Bell, Larry Garner – und für BB King war er sogar „like a white Freddy King“. Inzwischen ist Beaker selbst eine Blue-Legende, seit 2017 Mitglied der „Blues Hall of Fame“ und ganz nebenbei nach wie vor unermüdlich on tour. In der Norman Beaker Band spielen neben ihm vier der gefragtesten Bluesmusiker Großbritanniens: Am Bass ist dies seit etwa 30 Jahren John Price, am Schlagzeug Leo Andjelkovic oder Steve Gibson, an der Orgel bzw. am Piano spielt Nick Steed und am Saxophon ist das seit 2009 Kim Nishikawara.
Zeitreise in die „Goldenen 20er“
Die 20er-Jahre sind ja spätestens seit der Fernsehserie „Babylon Berlin“ wieder im kollektiven Bewusstsein angekommen. Entsprechend erhalten auch Künstler, die sich der Musik der „Goldenen 20er“ verschrieben haben, erfreulicherweise wieder mehr Aufmerksamkeit. Dem ganzen Trend rund ein Jahrzehnt voraus waren dabei Sängerin Käthe von T. und Pianistin Amy Protscher, die sich bereits 2012 als Rag Doll zusammengetan haben. Als Hauptinspiration diente damals Bessie Smith – die „Kaiserin des Blues“ und eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Blues in den 20er- und 30er-Jahren. Mit ihren Songs, sowie Stücken von den legendären Ladies des Blues und des Ragtime von Ma Rainey und Ethel Waters bis hin zu Carrie Smith entführen Rag Doll ihr Publikum in dieses goldene Zeitalter der Musik mit seinen Geschichten. Dabei verwandeln Käthe von T., Amy Protscher und die Posaunistin Tanja Becker die Bühne in einen großartigen, alten Ragtime-Schuppen im Chicago der 1920er.
Mr. Blues live on stage
Der Mann hat den Blues bereits in seiner Kindheit in Connecticut in sich aufgesogen – und lebt ihn spätestens, seit er im Alter von elf Jahren mit dem Gitarrenspielen anfing. Als Inspirationsquellen dienten (und dienen) unter anderem Charley Patton, Willie Brown, Son House und nicht zuletzt natürlich auch John Lee Hooker und Muddy Waters. Seit mehr als 50 Jahren steht Tom Shaka nun schon auf den Bühnen der Welt, wo er seine ganz persönliche, sehr raue und authentische Version des Blues zelebriert. Inzwischen lebt der US-Amerikaner mit sizilianischen Wurzeln in der Lüneburger Heide und genießt ein außerordentlich hohes Renommee in der internationalen Bluesszene – wovon nicht zuletzt zahlreiche gemeinsame Auftritte und Projekte mit bekannten Größen wie Louisiana Red, Taj Mahal, Eric Burdon, Chicken Shack, Steve Baker oder Tony Sheridan zeugen.
Carry on – Songs für immer
Mit ihrer kraftvollen Stimme setzte Anne Haigis bereits in 1980ern eindrucksvolle Akzente in der deutschen Musiklandschaft. Zum einen durch einen vielseitigen Stil jenseits des damals gängigen Deutschrock. Haigis bewegte sich mühelos in zwischen Rock, Blues, Folk und Country, ihre einzigartige Stimme besorgte dann den Rest. Inzwischen stehen neben zahlreichen erfolgreichen Alben auch Kollaborationen mit Melissa Etheridge, Eric Burdon, Nils Lofgren, Tony Carey, Edo Zanki, Wolf Maahn und die „Harlem Gospel Singers“ in ihrer Vita. Bis heute wird sie nicht zuletzt auch als Live-Künstlerin für ihre authentischen, intensiven Auftritte geschätzt. Was nicht heißt, dass sie nicht stets an neuem Songmaterial arbeitet. „Carry on“ – die Tour zu ihrem aktuellen Album – steht für ihr Leben, ihr Schaffen – und nicht zuletzt für 40 Jahre „on stage“.