Backstage

Ignaz Netzer: Wie die Katzen auf den Blues kamen

Netzers Konzert-Lesung mit viel Blues

Dass Ignaz Netzer seit gut einem halben Jahrhundert meisterhaft Blues spielt („The godfather of Blues feeling“), ist längst bekannt. Ebenso sein Herz für Katzen. Jetzt hat er seine langjährigen Erfahrungen in einem amüsanten Roman gebündelt. In seiner Lesung nimmt Netzer das Publikum kurzweilig mit in den Alltag eines Berufsmusikers, erzählt von seinen Anfängen in den 1970er Jahren und von seiner Spurensuche im Süden der USA (u.a. von einer Jam-Session mit Wade Walton, Jugendfreund und Weggefährte des legendären B. B. King). „Wie die Katzen auf den Blues kamen“ ist gleichermaßen amüsantes Lesevergnügen und heitere Liebesgeschichte. Und natürlich hat Ignaz Netzer auch seine Gitarre dabei – und spielt den Blues.

Blaney & Heuer

20 Years Anniversary

Itzehoe, 2006. Zwei junge Musiker stehen erstmals nebeneinander auf der Bühne – Liam Blaney mit seiner Gitarre, Ben Heuer mit seiner Mundharmonika. Was damals niemand ahnte: Diese Kombination würde sich in den kommenden 20 Jahren im Zuge diverser Tourneen durch die Niederlanden, Irland, Großbritannien, Österreich und Südafrika spielen, bei „The Voice of Germany“ vor einem Millionenpublikum auftreten und Ben Heuer auf dem Podium der weltbesten Mundharmonika landen (3. Platz, World Harmonica Championship 2009).

Am 10. Oktober kehren Blaney & Heuern nun zurück – nach Itzehoe, wo alles begann. Für Ihr Jubiläumskonzert im Kulturhof versammeln die Zwei auf der Bühne Weggefährten, Kollegen und Gäste, die die Geschichte dieser beiden geprägt haben oder von ihr geprägt wurden. Musik von Blues und Traditional über Folk bis Akustik-Rock – gespielt von Vollblutmusikern, die ihr Handwerk verstehen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Erja Lyytinen

Zwischen Bluestradition und Hardrock

Erja Lyytinen gehört zu den international profilierten Bluesrock-Gitarristinnen, hat in mehr als 20 Jahren Karriere zahlreiche Studio- und Live-Alben veröffentlicht und sich mit einem stilistisch breiten Ansatz zwischen traditionellem Blues und modernem Rock etabliert. Nicht zuletzt energiegeladenen Konzerte prägen den exzellenten Ruf der finnischen Musikerin. Veröffentlichungen wie „Diamonds on the Road“ (2023) und ihr Jubiläumsalbum „20 Years of Blues Rock!“ haben nicht Blues-Fanatiker überzeugt. Unter anderem stand Lyytinen bereits keinen Geringeren wie Carlos Santana und Jennifer Batten auf der Bühne.

Ihr aktuelles Album „Smell the Roses“ knüpft an klassische Bluesrock-Traditionen an und erweitert ihren Sound um Einflüsse des Hardrock. Im PEP hat sie bereits mehrfach überzeugt, und kommt immer gerne wieder vorbei:  “I have played in Kellinghusen several times and the friendliness in the venue and the city is just wonderful! The feeling is always the best, when playing there! So I´m very much looking forward to rocking at Kellinghusen again. Come and join us for some blues-rock fun!!“

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

PEP Blues Festival: Moritz Kruit & Band, The Hamburg Blues Band & Muddy What?

The Real Deal

Am zweiten Tag des Pep Blues Festivals dürfen sich die Besucher auf drei geschmeidige Live-Acts freuen. Den Anfang macht Lokalmatador Moirtz Kruit mit seiner Band. Der Itzehoer hat bereits fünf Mal den Deutschen Rock Pop Preis gewonnen, und auch wenn man den Songwriter gerne mal in die Soulpop-Schublade schieben möchte, merkt man seiner Musik doch ganz klar noch die Blues-Wurzel an.

Etwas länger im Geschäft – genauer gesagt mehr als 40 Jahre – ist die Hamburg Blues Band. Mit dem Hamburger Rockshouter Gert Lange, Reggie Worthy (Ike & Tina Turner, Eric Burdon), Drummer Eddie Filipp (Sweet, Inga Rumpf, Clem Clempson Band) und dem Ausnahmegitarristen Krissy Matthews („This guy is the real deal“, Beth Hart)  steht die Truppe für intensiven, clever arrangierten und live umwerfenden Roots Blues.

Und mit Muddy What? wird der Abend mit gepflegtem New-Blues von einem ebenso jungen wir charismatischen Trio abgerundet. Muddy What? sorgt für Gesprächsstoff, ist es doch im Blues-Genre äußerst selten, dass eine professionelle Nachwuchsband über die nationalen Grenzen hinaus so erfolgreich ist. Ob ausverkaufte Club-Konzerte in Skandinavien oder Festivalauftritte in Frankreich, Portugal oder sogar Panama – diese Band ist mit Leib und Seele „on tour“!

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

PEP Blues Festival: Latvian Blues Band

Still got the Blues …

Die fünf Herren aus Riga ist der wohl wichtigste Blues-Export Litauens. Ihre Homebase ist der Bite Blues Club in Riga, und hier hat die Band jede Menge Erfahrungen im Zusammenspiel mit mehr als 200 Blueskünstlern aus den Vereinigten Staaten und aller weiteren Herren Länder gesammelt. Und auch außerhalb ihrer Heimat ist die Latvian Blues Band ein gern gesehener Gast, wie dem BluesFest International in Windsor und London, der South Country Fair in Macleod, dem Euro Jazz Festival in Athen oder dem Chicago Blues Festival. Fehlt nur noch das PEP Blues Festival in Kellinghusen, das Ende Mai auf dem Tourplan steht. Die Auftritte der Latvian Blues Band sind inzwischen legendär, wobei auch das Publikum zum Mitmachen eingeladen wird. Eine Setlist im dem Sinne gibt es nicht, das Repertoire der Band ist riesig, sodass das Programm sich spontan sich je nach Stimmung und Atmosphäre ganz von selber entwickelt.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

The Blues Guys & The Guinness Horns

In Groove We Trust

Seit mehr als vier Jahrzehnten stehen The Blues Guys & The Guinness Horns für druckvollen Rhythm’n’Blues, Soul und Funk – eine Mischung, die sie seit ihrer Gründung 1983 unverwechselbar macht. Was als R’n’B-Quintett um Gitarrist Hubsi Eggeling begann, entwickelte sich mit der Bläsersektion The Guinness Horns zu einem kraftvollen Ensemble, dessen markanter Sound bis heute die Konzerte prägt. Mehr als 1000 Auftritte, Tourneen in Europa, Kanada und Russland sowie gemeinsame Auftritte mit Acts wie Meat Loaf oder der Blues Brothers Band zeigen, wie präsent die Band geblieben ist. Acht CDs, mehrere Frühwerke auf Kassette und EP sowie Radio-Erfolge wie „Over Africa“ markieren ihren Weg. Auch nach 40 Jahren bleibt die Band neugierig: Aktuell entstehen neue Songs, erneut mit deutlichem Schwerpunkt auf Funk und R’n’B.

Downhome Blues Trio

Mission: Blues

Das Downhome Blues Trio verbindet drei Musiker, die den traditionellen Country-Blues mit ihrer ganz eigenen Handschrift versehen. Frontmann Dirk „Sonny“ Theege (Vocals, Guitar, Harp) steht seit Jahrzehnten auf der Bühne und gilt ganz nebenbei als versierter Geschichtenerzähler. Jens „van der Groove“ Bornhöft-Juhl (Bass) hält die Truppe mit den tiefen Tönen zusammen, wobei er auch gerne mal gefühlvolle Solo-Passagen beisteuert. Der dritte im Bund ist schließlich Helge „Brownie“ Margelowsky (Bluesharp), der dem Ganzen noch seinen harmonischen Kick verleiht. Auf dem Programm stehen jede Menge Klassiker der Blues-Geschichte, von B.B. King, Howlin‘ Wolf und Muddy Waters bis Eric Clapton.

German Blues Stars

Wenn der Blues durch die Harp spricht

Die German Blues Stars entführen ihr Publikum mit drei Stimmen, einem Piano, vier Gitarren und einer beeindruckenden Sammlung von 283 (!) Mundharmonikas auf eine musikalische Reise durch die Südstaaten der USA. Das Trio um Ignaz Netzer, Klaus „Mojo“ Kilian und Christian Rannenberg zählt zu den renommiertesten Blues-Formationen Europas. Netzer gilt als „Großmeister des klassischen Blues“, Kilian als „Paganini der Mundharmonika“, und Rannenberg wurde bereits zweimal mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. Von gefühlvollen Balladen bis zu treibenden Rhythmen – hier begegnen sich Leidenschaft und Virtuosität. Spätestens beim Boogie-Woogie dürfte dann auch niemand mehr auf seinem Stuhl sitzen …

PEP Blues Nacht

Authentisch und emotional

Das PEP Kellinghusen lädt wieder zu Blues Nacht ein und präsentiert drei Acts, die den guten alten Blues in all seinen Facetten zum Leben erwecken – authentisch und emotional. Die Farmersroad Blues Band steht für rockigen, souligen Blues, der unter die Haut geht – jetzt mit Gesangstalent Klara Schwabe und neuer CD mit Big Daddy Wilson. Die Robbert Duijf Band bringt emotionalen Gospel- und Delta Blues auf die Bühne – Musik als heilende Kraft, mit authentischem Sound und großartigen Songs. Und Vanja Sky, Kroatiens Antwort auf Sheryl Crow, mischt Vintage-Rock mit Blues, tourt international mit Stars wie Bernard Allison oder Mike Zito, war sogar Gast im Rockpalast und bringt mit ihrem neuen Album „reborn“ frischen Wind in die Szene. Ein Abend voller Leidenschaft, Energie und außergewöhnlicher Stimmen.

Tom Shaka

Mr. Blues live on stage

Der Mann hat den Blues bereits in seiner Kindheit in Connecticut in sich aufgesogen – und lebt ihn spätestens, seit er im Alter von elf Jahren mit dem Gitarrenspielen anfing. Als Inspirationsquellen dienten (und dienen) unter anderem Charley Patton, Willie Brown, Son House und nicht zuletzt natürlich auch John Lee Hooker und Muddy Waters. Seit mehr als 50 Jahren steht Tom Shaka nun schon auf den Bühnen der Welt, wo er seine ganz persönliche, sehr raue und authentische Version des Blues zelebriert. Inzwischen lebt der US-Amerikaner mit sizilianischen Wurzeln in der Lüneburger Heide und genießt ein außerordentlich hohes Renommee in der internationalen Bluesszene – wovon nicht zuletzt zahlreiche gemeinsame Auftritte und Projekte mit bekannten Größen wie Louisiana Red, Taj Mahal, Eric Burdon, Chicken Shack, Steve Baker oder Tony Sheridan zeugen.

Letzte Beiträge und monatliches Archiv