Backstage

Kammerorchester der Symphoniker Hamburg

Von Hamburg nach Florenz

Das Kammerorchester der Symphoniker Hamburg präsentiert unter der Leitung von Konzertmeister Adrian Iliescu ein Programm, das den musikalischen Bogen von Hamburg bis nach Florenz spannt – ein Abend voller stilistischer Vielfalt, lebendiger Kontraste und musikalischer Brillanz.

Den Auftakt bildet Carl Philipp Emanuel Bachs Hamburger Symphonie in A-Dur – ein Werk voller Ausdruckskraft, das exemplarisch für die Blütezeit des »Hamburger Bach« steht. Mit Johann Sebastian Bachs Violinkonzert in d-Moll folgt ein Meisterwerk barocker Konzertkunst, in dem die Virtuosität der Solovioline und die Klarheit der musikalischen Architektur des Orchesterparts auf einzigartige Weise zusammenfinden. Den festlichen Abschluss bildet Peter Tschaikowskis Streichsextett in d-Moll, das den Titel »Souvenir de Florence« trägt. In diesem Werk verschmelzen russische Leidenschaft und italienische Leichtigkeit zu einem farbenreichen Kammermusikstück, das den Abend klangvoll abrundet.

Johannes Nies

Recital – Piano Perspectives

Von Carl Philipp Emanuel Bach bis Franz Schubert reicht das Repertoire, das der renommierte Pianist Johannes Nies für sein Konzert in Marne ausgewählt hat. Hier trifft expressive Freiheit auf virtuosen Anspruch: Bachs „Fantasia in C-Dur“ ist ein Paradebeispiel des empfindsamen Stils, Beethovens „32 Variationen über ein eigenes Thema in c-Moll“ bestechen durch ihre dramatische Intensität. Chopins „Nocturne in cis-Moll“ hingegen entfaltet eine melancholische, fast improvisatorische Eleganz, während Schuberts „Wanderer-Fantasie“ als monumentales Meisterwerk symphonische Dichte mit pianistischen Herausforderungen vereint. Jedes dieser Werke durchbrach auf seine Weise die musikalischen Grenzen seiner Epoche.

Johannes Nies ist seit längerem ein gern gesehener Gast im KBH Marne. Dank seiner herausragenden Begabung wurde er mit 15 Jahren Privatschüler des legendären Karl-Heinz Kämmerling. Bei ihm legte er 2007 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sein Diplom ab und studierte anschließend bis zu seinem Konzertexamen in der Soloklasse von Prof. Markus Becker, ebenfalls in Hannover. Zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Alfred Brendel und Pavel Gililov, runden seine Ausbildung ab. Johannes Nies erhielt zahlreiche Preise und Stipendien und konzertierte im In- und Ausland.

Programm:

Carl Philipp Emanuel Bach: Fantasia in C-Dur, H.291
Ludwig van Beethoven: 32 Variationen über ein eigenes Thema in c-Moll, WoO 80
Frédéric Chopin: Nocturne in cis-Moll, op. posth.
Franz Schubert: Fantasie in C-Dur, D 760 „Wanderer-Fantasie“

*** Pause ***

Mix mit Musik u.a. von Claude Debussy, Philip Glass, Nikolai Kapustin, Fazil Say, kombiniert mit eigenen Improvisationen

 

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