Backstage

Die Nacht der Chöre

Gut bei Stimme

Drei Chöre mit gänzlich unterschiedlichem Charakter singen Werke aus vier Jahrhunderten. Auf dem Programm steht eine faszinierende musikalische Reise – ausgehend von Brahms’ und Mendelssohns hochanspruchvollem Vokalwerk über geschickt arrangierte Volkslieder und internationale Chormusik bis hin zu herrlich mitreißenden Songs unserer Zeit. Wohlklingende Überraschungen sind also garantiert!

Der Mädchenchor Hamburg zählt zu den renommierten jungen Ensembles der Stadt und vereint rund 200 Sängerinnen, die regelmäßig in Konzerten zu hören sind. Mit etwa 25 Mitgliedern bildet die Kantorei St. Jürgen den traditionsreichen Gemeindechor der Kirchengemeinde und prägt dort das musikalische Leben in Gottesdiensten und Konzerten. Das Vocoder Ensemble ergänzt dieses Spektrum mit seinem sechsköpfigen A-cappella-Klangkörper, der seit 2016 mit stilübergreifenden Programmen von Klassik bis Pop überzeugt.

Antonin Dvorak: Stabat Mater

Dvořáks geistliches Meisterwerk

Unter der Leitung von Dörthe Landmesser bringen die Hamburger Camerata und der Chor St. Laurentii gemeinsam mit den Solist*innen Hanna Zumsande (Sopran), Isabell Czarnecki (Alt), Timo Rößner (Tenor) und Jóhann Kristinsson (Bass) Antonín Dvořáks monumentales „Stabat Mater“ zur Aufführung.

Das Werk zählt zu den eindrucksvollsten geistlichen Kompositionen des 19. Jahrhunderts. Entstanden aus persönlicher Trauer um den Verlust seiner Kinder, ist Dvořáks Vertonung des mittelalterlichen Textes von tiefer Empfindung, aber auch von tröstender Hoffnung geprägt. In den weiten melodischen Bögen, den farbigen Harmonien und der feinsinnigen Instrumentierung zeigt sich die ganze emotionale Spannweite des Komponisten – zwischen Verzweiflung und Zuversicht, Dunkel und Licht.

Chorensemble Lieth-Kontrast

Von Geistlich bis Swing

Gegründet im Jahr 1980 blickt der Chor mittlerweile auf eine über 40-jährige Geschichte zurück. Der Name ist Programm: Er vereint den ursprünglichen Probenort („Unter der Lieth“) mit dem Anspruch an das Repertoire des ambitionierten Chores: stets kontrastreich und nie auf nur eine Epoche, einen Stil oder ein Genre festgelegt. In diesem Jahr präsentierten die Sängerinnen und Sänger wieder ein sehr gemischtes Programm, ausgehend von geistlichen Werken von Mendelssohn, Stanford und Todd – dargeboten mal a capella, mal mit Orgelbegleitung. Im zweiten Teil stehen dann weltliche Stücke im Vordergrund, Volkslieder wie „Es führt über den Main“ und Pop-Arrangements von „I am, what I am“.

Die Mitglieder kommen 14-tägig aus Schleswig-Holstein und Hamburg zusammen, um mit Freude und Engagement gemeinsam zu musizieren. Seit Juli 2022 leitet Uli Hein den Chor mit großem Engagement und musikalischem Geschick.

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