Backstage

Klaviersommernacht: Amiri Harewood, Ariel Lanyi & Elisabeth Brauß

Tastentanz und Gaumenfreuden

Auch 2026 wird die beliebte Tradition der Klaviersommernacht im Rahmen der Brahms-Wochen fortgesetzt. Hier präsentieren sich jedes Jahr im Büsumer Watt’n Hus international hochrangige Pianisten dem versierten Publikum, das sich zudem in den Pausen über kulinarische Leckereien freuen darf. In diesem Jahr sind mit Amiri Harewood und Ariel Lanyi zwei junge Piano-Stars der englischen Konzertwelt in Büsum zu Gast. Und die mit zahlreichen Musikpreisen ausgezeichnete Elisabeth Brauß ist sogar bereits zum zweiten bei der Klaviersommernacht zu erleben. Gespielt werden Werke von Johann Sebastian Bach, Frédéric Chopin, Robert Schumann, Johannes Brahms, Claude Debussy und Ottorino Respighi.

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Eva Barta – Klavier

Until Night Falls

Die Pianistin ungarischer Herkunft hat mit ihrem Debütalbum eine musikalische Reise durch die Nacht unternommen. Auf „Until Night Falls” spielt sie mit den verschiedenen Stimmungen nach Sonnenuntergang – mal romantisch, mal düster, mal feiernd. Neben originalen Klavierwerken unter anderem von Chopin, Brahms oder Debussy finden sich hier auch eigene Bearbeitungen von Liedern. Eva Barta studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Evgenij Koroliov. Sie arbeitete am Thalia Theater Hamburg und an der Kammeroper Hamburg als Bühnenmusikerin. Gastspiele führten sie u.a. an das Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg, zum Mannheimer Mozartsommer und an das Pantheon Theater Bonn.

Programm:
Claude Debussy: Claire de lune / La soirée dans Grenade
Frédéric Chopin: Berceuse op. 57
Béla Bartók: Ein Abend auf dem Lande / Rumänischer Tanz Nr. 1 op. 8a
Alexander Skrjabin: Etude op. 42, Nr. 3
Sergej Rachmaninoff: Preludes g-moll op. 23, Nr. 5 und cis-moll op. 3, Nr. 2
Johannes Brahms: 3 Intermezzi op. 117
Kurt Weill: Youkali

StringenDuo: En concours

Klangwelten der Belle Époque

Die Flötistin Imke Michaels und der Pianist Julius Paul präsentieren Werke des späten 19. Jahrhunderts von Fauré, Enescu, Débussy, Chaminade, Boulanger und Dutilleux. Viele dieser Stücke entstanden für den „Concours de flûte“ am Pariser Conservatoire oder den „Prix de Rome“. Das Duo ergänzt das Programm mit Einblicken in die Komponistenbiografien und die Prüfungsbedingungen der Belle Époque. Imke Michaels studierte Flöte in Karlsruhe und Lübeck. Sie sammelte Orchestererfahrung in Göttingen und Neubrandenburg und gewann mehrere internationale Wettbewerbe. Julius Paul studierte Klavier in Freiburg und seit 2024 in Lübeck. Er ist Preisträger nationaler Wettbewerbe und besuchte Meisterkurse u. a. bei Rudolf Meister.

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