Backstage

Madison Violet

Letzte Chance!

Madison Violet – das sind Lisa MacIsaac und Brenley MacEachern, die vor 25 Jahren erstmals mit ihrer höchst einnehmenden Mischung Folk, Singer-Songwriter, Pop, Indie, Bluegrass und Country die Musikwelt verzauberten.  Mit mehr als zehn veröffentlichten Alben, Millionen Streams und Auszeichnungen wie dem Canadian Folk Music Award oder einer JUNO-Nominierung gehören Madison Violet inzwischen seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Akteurinnen der kanadischen Folk-Szene. Ihr aktuelles Album „Eleven“ gilt als ihr persönlichstes Werk, voll mit Geschichten über Liebe und Verlust.

Und trotzdem heißt es nun Abschied nehmen! Denn mit dem 25-Jährigen Bühnenjubiläum wollen Lisa und Brenley die Band auflösen. Vorher gehen sie jedoch noch einmal auf große Abschiedstour – mit einem letzten Halt in der Kulturschusterei …

Strandkorbkonzert mit den Traveling Souls

Songs from Nashville

Es begann alles mit einem Song, „Travelin‘ Soldier“, gespielt von den Dixie Chicks auf ihrem Album „Home“, den die beiden Freundinnen Tina und Susan so bewegend fanden, dass sie ihn immer wieder gemeinsam sangen. Von Anfang an mit dabei: Gitarrist und gleichzeitig Tinas Ehemann Ulf. Es kamen weitere (Dixie-)Chicks-Songs dazu, dann fanden Stücke von Sheryl Crow ihren Weg in den Liederfundus, weitere Inspirationen kamen schließlich unter anderem von der Serie „Nashville“. Eine eigene Band zu gründen, war dann nur der nächste logische Schritt. Die Marschrichtung war klar definiert: moderner Country und Songwriter-Pop, „Songs from Nashville“, aber abseits von Stetson und den üblichen Western-Klischees. Nach und nach stießen weitere Musiker hinzu, bis sich schließlich mit Alex am Schlagzeug, Patrick als zweiter Gitarrist und an der Mandoline und Roland am Bass eine solide Backing-Band für die beiden Sängerinnen, das Herz der Traveling Souls, am Start war. Dass die Itzehoer Band ihr Cover-Handwerk versteht und durchaus auch Entertainer-Qualtäten mitbringt, hat sie inzwischen auf so einigen Stadtfesten, Open-Air- und Indoor-Gigs unter Beweis gestellt. Songs, um in den Sonnenuntergang zu reiten? Ja sicher, aber in diesem Falle mal ganz anders …

Steinburger Abendmarkt – „Back to the Boots!“

Kulinarik, Kultur & Atmosphäre

Der erste Donnerstag im Monat ist für viele Itzehoer und Steinburger längst ein fester Termin – zumindest von Mai bis Oktober. Denn dann findet in der Itzehoer Innenstadt der Steinburger Abendmarkt statt. In der Kirchenstraße und der Breiten Straße bieten Top-Gastronomen der Region jede Menge kulinarische Glücksmomente. Auf der Bühne am Fuße von St. Laurentii geben Musiker aus der Umgebung ein Stelldichein und sorgen mit ihren Live-Auftritten für eine lebendige Atmosphäre auf dem Abendmarkt. Stilistisch ist hier alles möglich, vom Singer-Songwriter, über gepflegten Rock bis hin zu Modern Country oder mitreißendem Latin.

„Back to the Boots!“ – so lautet das Motto für den Abendmarkt am 03. Juli! Gemeint sind damit jene Stiefel, die man einst im Wilden Westen trug, weshalb es hier in Sachen Kulinarik etwas robuster zugehen wird. Im Kochzelt schwingen dann wieder die Mitarbeiter vom „himmel + erde“ die Kochlöffel, das Weinzelt steht unter der Ägide des „Weinhaus Pfingsten“. Und natürlich wird auch die Musik auf der Bühne dem Motto gerecht: Die „Traveling Souls“ präsentieren Klassiker des Modern Country von den Dixie Chicks bis Blake Shelton.

 

 

Celtic Cowboys

Von Country bis Folk ’n‘ Roll

Die Celtic Cowboys sind eine der ungewöhnlichsten Bands der deutschen Musiklandschaft, wovon sich nicht nur Country-Fans seit  2009 überzeugen können, wenn sie den vielfältigen Songs lauschen, die sich eben nicht einem einzigen Genre zuordnen lassen. Die Lieblings-Musikstile der Bandmitglieder reichen von Country, Irish Folk, Western Swing und einer Prise Bluegrass über Skiffle bis hin zu Blues und Rock ´n´ Roll. Das passt nicht zusammen? Von wegen! Hier ein Beispiel zu einem neuen Werk des Quintetts: „Noch ‘n Bier, noch ‘n Kümmel, noch ‘n Korn“ erzählt von des Seefahrers Hafenliebe, der Kneipe und der Seemannsbraut, und er ist so typisch norddeutsch, dass jeder, der einmal im Morgengrauen nach durchzechter Nacht in einer Hafenkneipe saß, die Szenerie wiedererkennt. Und alle anderen können sich diese nun wenigstens gut vorstellen.

Sonntagstöne mit Robby Ballhause

Singer-Songwriter aus Hannover

„Greengrass-Music” nennt Robby Ballhause seine Mischung aus Folk, Bluegrass, Country, Rock und Pop, die er über die Jahre hinweg entwickelt hat. Dieser Mix ist die Grundlage für seine melodischen, mühelos handgemachte Songs mit erfrischend unsentimentalen Texten, unter denen die grobschlächtig gespielten Liebeslieder und lieblich erzählten Grobschlächtigkeiten ein prägnantes Markenzeichen des virtuosen Gitarrenbarden darstellen. Seine Karriere startete Robby Ballhause zunächst als Straßenmusiker bis er in den 90er-Jahren dann mit großer Band spielte. Es folgte daneben rund 20 Jahre lang die Arbeit mit einer Reihe von nationalen und internationalen Künstlern als Produzent und Toningenieur.  Inzwischen stehen neun Alben in der Vita von Ballhause und nach weit mehr als 1.000 Konzerten hat er seinem Publikum eine Menge zu erzählen.

Anne Haigis

Carry on – Songs für immer

Mit ihrer kraftvollen Stimme setzte Anne Haigis bereits in 1980ern eindrucksvolle Akzente in der deutschen Musiklandschaft. Zum einen durch einen vielseitigen Stil jenseits des damals gängigen Deutschrock. Haigis bewegte sich mühelos in zwischen Rock, Blues, Folk und Country, ihre einzigartige Stimme besorgte dann den Rest. Inzwischen stehen neben zahlreichen erfolgreichen Alben auch Kollaborationen mit Melissa Etheridge, Eric Burdon, Nils Lofgren, Tony Carey, Edo Zanki, Wolf Maahn und die „Harlem Gospel Singers“ in ihrer Vita. Bis heute wird sie nicht zuletzt auch als Live-Künstlerin für ihre authentischen, intensiven Auftritte geschätzt. Was nicht heißt, dass sie nicht stets an neuem Songmaterial arbeitet. „Carry on“ – die Tour zu ihrem aktuellen Album – steht für ihr Leben, ihr Schaffen – und nicht zuletzt für 40 Jahre „on stage“.

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