„zu spät. aber egal.“
Die Sängerin Alix Dudel und der Jazzgitarrist haben mit ihrem Programm „zu spät. aber egal.“ ein Repertoire zusammengestellt, das aus beider Vergangenheit und Lust rekrutiert. Das gemeinsame Konglomerat besteht aus gemein-gefährlichen Lieder und Poesie von Georg Kreisler, Hildgard Knef, Friedhelm Kändler, Joachim Ringelnatz und Erich Kästner. Friedhelm Kändlers großartige oder skurrile Weisen eingebettet in Knefschen Gleichmut angereichert mit Georg Kreislers Sarkasmen – das macht Spaß und ist berührend. Die Musik, der Ton, der Sound – oft eher erzählender Klang, der Worte und Sinne bestärkt, unterstützt oder kommentiert. Alix Dudel ist bekannt als Interpretin großer Damen der Vergangenheit von Hildegard Knef über Greta Keller bis Kate Kühl und Spezialistin für die leisen Zwischentöne des Chansons und Jazz. Ihr kongeniale Partner und Gitarrist an ihrer Seite ist Sebastian Albert, bei dem man die Klassik-Vergangenheit und die Rock-Vergehen ahnt, wenn er seine speziellen Jazzgitarren-Sounds um die Diseuse webt.