Backstage

Eva Barta – Klavier

Until Night Falls

Die Pianistin ungarischer Herkunft hat mit ihrem Debütalbum eine musikalische Reise durch die Nacht unternommen. Auf „Until Night Falls” spielt sie mit den verschiedenen Stimmungen nach Sonnenuntergang – mal romantisch, mal düster, mal feiernd. Neben originalen Klavierwerken unter anderem von Chopin, Brahms oder Debussy finden sich hier auch eigene Bearbeitungen von Liedern. Eva Barta studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Evgenij Koroliov. Sie arbeitete am Thalia Theater Hamburg und an der Kammeroper Hamburg als Bühnenmusikerin. Gastspiele führten sie u.a. an das Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg, zum Mannheimer Mozartsommer und an das Pantheon Theater Bonn.

Programm:
Claude Debussy: Claire de lune / La soirée dans Grenade
Frédéric Chopin: Berceuse op. 57
Béla Bartók: Ein Abend auf dem Lande / Rumänischer Tanz Nr. 1 op. 8a
Alexander Skrjabin: Etude op. 42, Nr. 3
Sergej Rachmaninoff: Preludes g-moll op. 23, Nr. 5 und cis-moll op. 3, Nr. 2
Johannes Brahms: 3 Intermezzi op. 117
Kurt Weill: Youkali

Flemming Thomsen & Junyu Tie

Große Talente am Klavier

Flemming Thomsen wurde 2008 geboren und hat seit 2016 Klavierunterricht, seit fünf Jahren bei David Satyabrata. 2021 gewann er jeweils den 2. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (Klavier, vierhändig) und beim Nationalen Bachwettbewerb in Köthen. 2022 gewann er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (im Duo mit Lucie Benediktová), 2023 den 1. Preis mit Auszeichnung beim Mai-Festival Young in Rellingen und den 1. Preis im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Zwickau. 2024 erhielt Flemming den Jugendkulturpreis des Kreises Dithmarschen.

Junyu Tie wurde 2007 in Shenyang (China) geboren. Seit 2022 studiert er am Julius-Stern-Institut der UdK in der Klasse von Stefan Lietz. Junyu Tie ist mehrfacher Preisträger verschiedener Klavierwettbewerbe. Im Jahr 2023 gewann er beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie Klavier solo neben einem ersten Preis mit Höchstpunktzahl auch den Sonderpreis der Stiftung Musikleben, sowie den Sonderpreis des Ministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend. In diesem Jahr begann Junyu Tie sein Bachelor-Studium in der Klasse von Lukas Blondeel.

Programm:

Johann Sebastian Bach: Präludium & Fuge C-Dur (Wohltemperiertes Klavier I) (Flemming)
Joseph Haydn: Sonate c-Moll Hob. XVI/20 (Junyu)
György Ligeti:  Arc-un-ciel (Flemming)
Frederic Chopin: Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23 (Flemming)
Johann Sebastian Bach: Präludium & Fuge C-Dur (Wohltemperiertes Klavier II) (Junyu)
Johann Sebastian Bach: Englische Suite Nr. 2 a-Moll (Präludium & Allemande) (Flemming)
Frederic Chopin:  Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52 (Flemming)
Johann Sebastian Bach: Präludium & Fuge Cis-Dur (Wohltemperiertes Klavier I) (Flemming)
Frederic Chopin: Andante spianato et grande polonaise brillante op. 22 (Junyu)

Klaviertrio Würzburg

Von Tschaikowski bis Jadassohn

Das Trio wurde 2001 von Katharina Cording (Violine), Karla-Maria Cording (Klavier) und Peer-Christoph Pulc (Cello) gegründet und unterrichtet durch Hatto Beyerle (Alban Berg Quartett), Siegfried Palm, Menahem Pressler (Beaux Arts Trio) und dem Voces Quartett. Seitdem konzertiert das Trio auf Einladung renommierter Konzertveranstalter und Musikfestivals in ganz Deutschland sowie in Frankreich, Schweden, England, der Schweiz, Italien, Österreich und den Niederlanden. Mehr als 80 Werke hat das Klaviertrio Würzburg bisher einstudiert und aufgeführt, darunter den Zyklus der Beethoven-Trios, das Tripelkonzert von Beethoven, aber auch selten zu hörende Klaviertrios.

Programm:

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893): Trio a-moll op. 50

Frédéric Chopin (1810-1809): Introduction et Polonaise brillante op. 3

Henryk Wieniawski (1835-1880): Scherzo-Tarantella op. 16 für Violine und Klavier

Salomon Jadassohn (1831-1902): Trio Nr. 2 E-Dur op. 20

Klaviersommernacht

Die Liebe zum Tastentanz

Marie-Sophie Hauzel, Dmitri Ablogin, Claire Huangci – das sind die höchst unterschiedlichen Klaviervirtuosinnen und -virtuosen, der in diesem Jahr das Programm der traditionelle Klaviersommernacht in Büsum beehren.  Marie-Sophie Hauzel ist eine österreichische Pianistin, die bereits als Kind große Erfolge feierte und mit 15 Jahren als jüngste Vollstudentin am Mozarteum Salzburg aufgenommen wurde. Dmitri Ablogin, ein aus Russland stammender Pianist, ist bekannt für seine historischen Interpretationen und gewann 2021 den Internationalen Deutschen Pianistenpreis. Er konzertiert regelmäßig mit renommierten Orchestern und auf internationalen Bühnen. Claire Huangci, geboren in den USA, gewann 2018 den Concours Géza Anda und ist international für ihre technische Brillanz und Ausdruckskraft bekannt. Alle drei Künstlerinnen zählen zu den herausragenden Pianistinnen ihrer Generation.

Im Fokus des Konzertes stehen Brahms, Chopin und Gerswhin – und natürlich gibt es in den Pausen wieder erlesene kulinarische Höhepunkte für den Gaumen, die im Preis inbegriffen sind.

Johannes Nies

Recital – Piano Perspectives

Von Carl Philipp Emanuel Bach bis Franz Schubert reicht das Repertoire, das der renommierte Pianist Johannes Nies für sein Konzert in Marne ausgewählt hat. Hier trifft expressive Freiheit auf virtuosen Anspruch: Bachs „Fantasia in C-Dur“ ist ein Paradebeispiel des empfindsamen Stils, Beethovens „32 Variationen über ein eigenes Thema in c-Moll“ bestechen durch ihre dramatische Intensität. Chopins „Nocturne in cis-Moll“ hingegen entfaltet eine melancholische, fast improvisatorische Eleganz, während Schuberts „Wanderer-Fantasie“ als monumentales Meisterwerk symphonische Dichte mit pianistischen Herausforderungen vereint. Jedes dieser Werke durchbrach auf seine Weise die musikalischen Grenzen seiner Epoche.

Johannes Nies ist seit längerem ein gern gesehener Gast im KBH Marne. Dank seiner herausragenden Begabung wurde er mit 15 Jahren Privatschüler des legendären Karl-Heinz Kämmerling. Bei ihm legte er 2007 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sein Diplom ab und studierte anschließend bis zu seinem Konzertexamen in der Soloklasse von Prof. Markus Becker, ebenfalls in Hannover. Zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Alfred Brendel und Pavel Gililov, runden seine Ausbildung ab. Johannes Nies erhielt zahlreiche Preise und Stipendien und konzertierte im In- und Ausland.

Programm:

Carl Philipp Emanuel Bach: Fantasia in C-Dur, H.291
Ludwig van Beethoven: 32 Variationen über ein eigenes Thema in c-Moll, WoO 80
Frédéric Chopin: Nocturne in cis-Moll, op. posth.
Franz Schubert: Fantasie in C-Dur, D 760 „Wanderer-Fantasie“

*** Pause ***

Mix mit Musik u.a. von Claude Debussy, Philip Glass, Nikolai Kapustin, Fazil Say, kombiniert mit eigenen Improvisationen

 

Laura Konjetzky

Drehen, wirbeln, kreisen, springen…

Als preisgekrönte Konzertpianistin und Komponistin hat sich Laura Konjetzky durch ihr expressives Klavierspiel und ihre differenzierte Klangästhetik einen Namen gemacht und gibt seit vielen Jahren Solokonzerte im In- und Ausland. In Marne präsentiert sie eine Palette unterschiedlicher Tänze der Klaviermusik aus drei Jahrhunderten.

Den Anfang machen Frédéric Chopins „Polonaise Opus 26 Nr. 1“ und seine beiden Walzer Opus 64 Nr. 1 & 2, darunter der berühmte „Minutenwalzer“. Philip Glass‘ „Modern Love Waltz“ bringt minimalistische Klänge ins Programm, während ein neues Werk von Laura Konjetzky selbst spannende, moderne Akzente setzt. Mit Moisés Moleiro Sánchez‘ „Joropo“ und Astor Piazzollas Tango-Stücken werden lateinamerikanische Rhythmen präsentiert. Erik Saties „Gymnopédies Nr. 1 & 3“ schaffen eine ruhige, meditative Stimmung, bevor der Abend mit Erwin Schulhoffs Jazz-Études einen dynamischen Abschluss findet.

Die Veranstaltung wird Ihnen präsentiert von:

Wölflein

Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Was die Romantiker unterscheidet

Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie aus Koblenz gehört zu den bedeutendsten Musikensembles Deutschlands. Seine Geschichte reicht bis ins Jahr 1654 zurück, und auch heute noch gilt es als eines der angesehensten Ensembles des Landes. Für sein Gastspiel in Itzehoe hat das Orchester das Konzert für „Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op. 11“ von Frédéric Chopin und die „Symphonie fantastique op. 14“ von Hector Berlioz ausgewählt. Beide Werke stammen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, einer Zeit intensiver künstlerischer und kultureller Veränderungen während der Romantik.

Während Chopins Klavierkonzert eher introspektiv, lyrisch und für das Klavier virtuos ist, ist Berlioz‘ Symphonie in vielerlei Hinsicht dramatischer und programmatischer Natur. Sie erzählt eine Geschichte von Liebe, Leidenschaft, Halluzinationen und Träumen. Beide Werke sin sowohl in ihrer Musikalität als auch in ihrer historischen Bedeutung prägend, repräsentieren aber gleichzeitig unterschiedliche Ansätze und Ideen innerhalb der romantischen Musik.

Die Veranstaltung wird Ihnen präsentiert von:

Bau- und Möbeltischlerei Fischer

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