Streichoktette von Mendelssohn & Enescu
Es war sein erster großer Erfolg: Mendelssohns jugendlich überschwängliches Meisterwerk – sein erster großer Geniestreich, mit dem der erst 16-jährige 1825 die Gattung des Streichoktetts begründete. Eine Besetzung mit vier Violinen, zwei Violen und zwei Celli stellte eine absolute Neuerung in der Musik dar. Nur zwei Jahre älter war George Enescu, als er im Jahr 1900 sein Oktett vollendete und der Konzertwelt ein hoch-expressives Unikat schenkte. Die acht Kammersolisten NDR Elbphilharmonie Orchesters spüren Mendelssohns unnachahmliche Brillanz und Enescus auf die Spitze getriebene Ausdruckskraft nach.
Klangwelten der Belle Époque
Die Flötistin Imke Michaels und der Pianist Julius Paul präsentieren Werke des späten 19. Jahrhunderts von Fauré, Enescu, Débussy, Chaminade, Boulanger und Dutilleux. Viele dieser Stücke entstanden für den „Concours de flûte“ am Pariser Conservatoire oder den „Prix de Rome“. Das Duo ergänzt das Programm mit Einblicken in die Komponistenbiografien und die Prüfungsbedingungen der Belle Époque. Imke Michaels studierte Flöte in Karlsruhe und Lübeck. Sie sammelte Orchestererfahrung in Göttingen und Neubrandenburg und gewann mehrere internationale Wettbewerbe. Julius Paul studierte Klavier in Freiburg und seit 2024 in Lübeck. Er ist Preisträger nationaler Wettbewerbe und besuchte Meisterkurse u. a. bei Rudolf Meister.