Backstage

Klaus Mertens

Barocke Perlen

„Entzückende Lust, unendliche Freuden!“ – der Titel dieses Konzerts klingt wie ein Versprechen – das bei Klaus Mertens auch das eingelöst wird. Der Bass-Bariton ist seit mehr als vierzig Jahren auf den Bühnen der Welt zu Hause – bei den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw Amsterdam, dem New York Philharmonic. Er hat mit Philippe Herreweghe, Ton Koopman und Gustav Leonhardt gearbeitet, 230 CDs aufgenommen und eine Auszeichnung erhalten, die kaum treffender formuliert sein könnte: die Bach-Medaille der Stadt Leipzig, verliehen an ihn als „idealen Vermittler für Bachs Kantaten- und Passionstexte“. Dazu kommt ein Alleinstellungsmerkmal, das für sich spricht: Mertens ist weltweit der einzige Sänger, der sämtliche Basspartien in Bachs Kantaten in einer Gesamteinspielung festgehalten hat.

In der St. Laurentii-Kirche bringt er nun Heinrich Schütz, Georg Philipp Telemann und ihre Zeitgenossen zum Klingen – in einem Kammerkonzert, das bewusst auf das Wesentliche setzt: Mertens‘ Stimme, und auf seine Mitmusiker*innen Simone Eckerts an der Gambe und Christian Hoffmanns an Orgel und Cembalo. Kein Orchester, keine Distanz. Nur Musik, die im 17. Jahrhundert geschrieben wurde und in einem Kirchenraum klingt, als wäre sie genau dafür gemacht.

Brahms-Preis 2025: Windsbacher Knabenchor

Das Preisträgerkonzert

Der Preisträger des Brahms-Preises 2025 steht fest: Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an den Windsbacher Knabenchor mit seinem Leiter Ludwig Böhme. Der vor bald 80 Jahren gegründete Knabenchor erfährt seit Jahrzehnten eine breite internationale Anerkennung für seine herausragenden künstlerischen Leistungen, nicht zuletzt auch auf dem Gebiet der Brahms-Interpretation. So wird sich der Chor dann beim Preisträgerkonzert – neben einem Blick auf die wunderbare Chormusik von Heinrich Schütz und Felix Mendelssohn Bartholdy – natürlich auch mit Werken von Johannes Brahms für die Auszeichnung bedanken.

Die 1987 gegründete Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein verleiht seit 1988 alljährlich den Brahms-Preis an herausragende Persönlichkeiten und Interpreten der klassischen Musik. Zu den Preisträgern gehören berühmte Namen wie Leonard Bernstein, Sir Yehudi Menuhin, Dietrich Fischer-Dieskau, Anne-Sophie Mutter, Sabine Meyer, Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt, Midori und Kent Nagano.

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