Backstage

Marina Kondraschewa & Sebastian Chica Villa

Feinst gewobene Klavier-Interpretationen

Marina Kondraschewa (Ukraine/Deutschland) und Sebastian Chica Villa (Kolumbien) studierten an der Hochschule der Künste in Bremen und musizieren seit 2010 als Pianoduo. Mit risikoreicher Verve und fast popmusikalisch anmutendem, völlig unakademischen Appeal bringen sie feinst gewobene Interpretationen von anspruchsvoller klassischer und zeitgenössischer Klaviermusik für vier Hände zu Gehör. Das Programm, sowie die Frische und Intensität der Interpretation sind absolut hörenswert – auch für Hörer, die bisher mit sogenannter “klassischer” Klaviermusik nicht so viel anzufangen wissen.

Den Auftakt des Abends bilden drei Werke Johann Sebastian Bachs: das innige „Jesus bleibet meine Freude“ aus der Kantate BWV 147, das pastorale „Schafe können sicher weiden“ aus BWV 208 sowie das festliche „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ aus der Kantate BWV 140. Es folgt Ludwig van Beethovens dramatische Ouvertüre zu „Coriolan“. Mit Helmut Schmidingers „Von der Ellbogentechnik zum Fingerspitzengefühl“ und Marc Mellits „Postcards of Dreadlock I–III“ wendet sich das Programm der Gegenwart zu. Den Abschluss bilden zwei weitere zeitgenössische Werke: Antonio Correas „Apolo“ sowie Vilte Zakeviciutes poetisches „When we do find each other again, we will be birds“.

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Klaviersommernacht: Amiri Harewood, Ariel Lanyi & Elisabeth Brauß

Tastentanz und Gaumenfreuden

Auch 2026 wird die beliebte Tradition der Klaviersommernacht im Rahmen der Brahms-Wochen fortgesetzt. Hier präsentieren sich jedes Jahr im Büsumer Watt’n Hus international hochrangige Pianisten dem versierten Publikum, das sich zudem in den Pausen über kulinarische Leckereien freuen darf. In diesem Jahr sind mit Amiri Harewood und Ariel Lanyi zwei junge Piano-Stars der englischen Konzertwelt in Büsum zu Gast. Und die mit zahlreichen Musikpreisen ausgezeichnete Elisabeth Brauß ist sogar bereits zum zweiten bei der Klaviersommernacht zu erleben. Gespielt werden Werke von Johann Sebastian Bach, Frédéric Chopin, Robert Schumann, Johannes Brahms, Claude Debussy und Ottorino Respighi.

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Kammerorchester der Symphoniker Hamburg

Von Hamburg nach Florenz

Das Kammerorchester der Symphoniker Hamburg präsentiert unter der Leitung von Konzertmeister Adrian Iliescu ein Programm, das den musikalischen Bogen von Hamburg bis nach Florenz spannt – ein Abend voller stilistischer Vielfalt, lebendiger Kontraste und musikalischer Brillanz.

Den Auftakt bildet Carl Philipp Emanuel Bachs Hamburger Symphonie in A-Dur – ein Werk voller Ausdruckskraft, das exemplarisch für die Blütezeit des »Hamburger Bach« steht. Mit Johann Sebastian Bachs Violinkonzert in d-Moll folgt ein Meisterwerk barocker Konzertkunst, in dem die Virtuosität der Solovioline und die Klarheit der musikalischen Architektur des Orchesterparts auf einzigartige Weise zusammenfinden. Den festlichen Abschluss bildet Peter Tschaikowskis Streichsextett in d-Moll, das den Titel »Souvenir de Florence« trägt. In diesem Werk verschmelzen russische Leidenschaft und italienische Leichtigkeit zu einem farbenreichen Kammermusikstück, das den Abend klangvoll abrundet.

Junge Talente im Konzert

Von Bach bis Ysaÿe

Ein Abend ganz im Zeichen junger Talente aus Schleswig-Holstein und Hamburg: Schülerinnen und Schüler der Albert Schweitzer Musikakademie und ihre Gäste präsentieren solistisch, im Duo und als Quartett ein abwechslungsreiches Programm mit Werken der Violin- und Kammermusikliteratur. Die jungen Nachwuchsmusiker im Alter zwischen 11 und 19 Jahren sind bereits Preisträger vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe und einige von ihnen streben eine berufliche Karriere als Musiker an. Begleitet werden die jungen Künstler am Klavier von Anette Kröger. Ein Konzert voller Spielfreude und musikalischer Vielfalt mit Werken von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Antonín Dvořák und Eugène Ysaÿe.  Mit dem Benefizkonzert sollen die jungen Musiker in der Akademie gefördert werden.

Flemming Thomsen & Junyu Tie

Große Talente am Klavier

Flemming Thomsen wurde 2008 geboren und hat seit 2016 Klavierunterricht, seit fünf Jahren bei David Satyabrata. 2021 gewann er jeweils den 2. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (Klavier, vierhändig) und beim Nationalen Bachwettbewerb in Köthen. 2022 gewann er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (im Duo mit Lucie Benediktová), 2023 den 1. Preis mit Auszeichnung beim Mai-Festival Young in Rellingen und den 1. Preis im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Zwickau. 2024 erhielt Flemming den Jugendkulturpreis des Kreises Dithmarschen.

Junyu Tie wurde 2007 in Shenyang (China) geboren. Seit 2022 studiert er am Julius-Stern-Institut der UdK in der Klasse von Stefan Lietz. Junyu Tie ist mehrfacher Preisträger verschiedener Klavierwettbewerbe. Im Jahr 2023 gewann er beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie Klavier solo neben einem ersten Preis mit Höchstpunktzahl auch den Sonderpreis der Stiftung Musikleben, sowie den Sonderpreis des Ministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend. In diesem Jahr begann Junyu Tie sein Bachelor-Studium in der Klasse von Lukas Blondeel.

Programm:

Johann Sebastian Bach: Präludium & Fuge C-Dur (Wohltemperiertes Klavier I) (Flemming)
Joseph Haydn: Sonate c-Moll Hob. XVI/20 (Junyu)
György Ligeti:  Arc-un-ciel (Flemming)
Frederic Chopin: Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23 (Flemming)
Johann Sebastian Bach: Präludium & Fuge C-Dur (Wohltemperiertes Klavier II) (Junyu)
Johann Sebastian Bach: Englische Suite Nr. 2 a-Moll (Präludium & Allemande) (Flemming)
Frederic Chopin:  Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52 (Flemming)
Johann Sebastian Bach: Präludium & Fuge Cis-Dur (Wohltemperiertes Klavier I) (Flemming)
Frederic Chopin: Andante spianato et grande polonaise brillante op. 22 (Junyu)

Wachet auf! – Konzert zum Totengedenken

Klang der Ewigkeit

Die Solisten, der Chor und das Orchester St. Laurentii unter der Leitung von Dörthe Landmesser haben für den Totensonntag drei Werke von Johann Sebastian Bach und Dieterich Buxtehude ausgewählt, die Trost, Ernst und Hoffnung miteinander verbinden. Die Kantate „Herzlich lieb hab ich dich, o Herr“ von Buxtehude und Bachs Kantaten „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“ und „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ verbindet ihr lutherischer Hintergrund, die Verwendung bekannter Choräle und das zentrale Thema von Tod, Vergänglichkeit und Erlösung. Alle Werke deuten den Text musikalisch aus und zeigen eine tiefe Frömmigkeit. Buxtehude gilt zudem als wichtiger stilistischer Vorläufer Bachs, dessen Einfluss besonders in der Ausarbeitung geistlicher Themen und der Choralverarbeitung spürbar ist. So bilden die Werke eine Traditionslinie protestantischer Kirchenmusik zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert.

Konzert für Oboe und Klavier

Musikalischer Herbstzauber

Die St. Laurentii-Kirche lädt zu einem besonderen Kammerkonzert für Oboe und Klavier ein. Die Musikerinnen Claudia Zülsdorf (Oboe) und I-En Liu (Klavier) präsentieren ein vielseitiges Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Camille Saint-Saëns. Das verspricht ausdrucksstarke Klangfarben und virtuoses Zusammenspiel in der stimmungsvollen Atmosphäre der Kirche. Ein musikalischer Herbstnachmittag, der Klassikliebhaber:innen und Neugierige gleichermaßen begeistern wird.

Elin Johanna Böge – Recital

Junges Talent, große Bühne

Der Kulturhof freut sich, die 11-jährige Ausnahmegeigerin Elin Johanna Böge aus Heikendorf zu einem besonderen Konzert begrüßen zu dürfen. Die talentierte Nachwuchskünstlerin ist Stipendiatin der Albert-Schweitzer-Musikakademie und bereits Gewinnerin zahlreicher erster Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben – unter anderem in Hamburg und Kiel. Mit ihrem Trio, bestehend aus Violine, Querflöte und Klavier, gastierte sie bereits in der Laeiszhalle Hamburg.

Elin Johanna Böge präsentiert im großen Saal ein abwechslungsreiches Programm mit Werken der Violinliteratur vom Barock bis zur Romantik – unter anderem von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy. Am Klavier wird sie begleitet von Anette Kröger.

Die Besucher dürfen sich auf ein Konzert voller musikalischer Ausdruckskraft, Virtuosität und jugendlichem Elan freuen!

Roger Morelló Ros

Mit der Stimme von Pablo Casals – Eine Hommage

Der Cellist Roger Morelló Ros erweist mit seinem Programm seinem Landsmann Pablo Casals seine Referenz. Dazu hat er unter anderem zwei Cello-Suiten von Johann Sebastian Bach ausgewählt, die Casals ausgegraben und in Solostücke für den Konzertsaal verwandelt hat. Dazu gesellt sich die Suite für Violoncello solo seines Schülers Gaspar Cassadó, sowie zwei neue, zu Casals Ehren entstandene Auftragswerke von Elisenda Fábregas und Marc Migó. Roger Morelló Ros wurde 1993 in Katalonien geboren, studierte zunächst in seiner Heimat, bevor er seine Ausbildung an der Kölner Musikhochschule fortsetzte, wo er seinen Master und sein Konzertexamen mit Auszeichnung erwarb. Er hat über dreißig internationale Preise bzw. Förderungen erhalten und gastierte inzwischen bei einer Reihe bedeutender Festivals.

Duo con moto

Saitentanz

Warme Streicherklänge, spritzige Virtuosität und Experimentierfreude – das verbindet die Geigerin Anna Göbel und die Cellistin Anna Catharina Nimczik. Als Duo con moto stellen sie die Vielseitigkeit und Ausdruckskraft ihrer Instrumente unter Beweis und bringen eine große musikalische Bandbreite zur Aufführung. An diesem Nachmittag sind in einem moderierten Konzert unter anderem Auszüge aus den Französischen und Englischen Suiten von Johann Sebastian Bach zu hören, ein Menuett von Josef Haydn und Tangos von Astor Piazzolla.

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