Dramatische Intensität
Bis heute zählt die „Johannespassion“ zu den großen Meisterwerken der geistlichen Musik und gilt weltweit als eines der prominentesten Werke, das im Karfreitagskontext regelmäßig aufgeführt wird – nicht zuletzt dank ihrer dramatischen Intensität und musikalischen Ausdruckskraft. In Sachen Popularität steht die „Johannespassion“ eigentlich nur in Konkurrenz mit der ebenfalls von Bach komponierten „Matthäuspassion“. Im Vergleich dazu zur wirkt die Musik hier direkter und emotionaler, was das Leiden Christi eindringlich darstellt. Die Chöre und Choräle binden das Publikum aktiv in die Handlung ein und verstärken die emotionale Verbindung zur biblischen Geschichte.
Es spielen das Ebipolis Barockorchester und der Chor St. Laurentii unter der Leitung von Dörthe Landmesser. Als Solisten stehen bislang Clara Steuerwald Sievers, Sopran, Geneviève Tschumi, Alt, Johannes Gaubitz, Tenor, sowie Sönke Tams Freier, Bass, fest.