Lange kannte man den Mann vor allem als Imbissbudenbesitzer „Ingo“, der mit Dittsche über die Widrigkeiten, Sonnenseiten und Skurrilitäten den Lebens philosophierte. Dass Jon Flemming Olsen aber auch ein grandioser Musiker ist, konnte man zunächst mal bei Texas Lightning feststellen, wo er bis zu seinem selbsterwählten Ausstieg 2009 den Gitarrenpart innehatte. 2014 folgte dann sein erstes Sololalbum „Immer wieder weiter“, gefolgt von „Von ganz allein“ und schließlich 2020 „Mann auf dem Seil“, das er live vor Publikum in einspielte und für das er promt mit einer Nominierung für den “Preis der deutschen Schallplattenkritik” belohnt wurde.
Nicht zuletzt auch Musikerkollegen sind von seinen poetischen Songs, seinen lautmalerischen Geschichten und den zum Teil höchst humorigen Texten höchst angetan. So sagt kein Geringerer als Reinhard Mey: „Ich wünschte, es gäbe noch Radiostationen, die so etwas spielen.“ Und Olli Schulz schwärmt: „Jon Flemming Olsen ist ein fantastischer Musiker.“ Rund dreihundert Auftritte in Clubs, Theatern, auf Kleinkunstbühnen und Festivals hat Jon Flemming Olsen als Solist inzwischen absolviert. Und genau so wird er nun auch die Lieder seines aktuellen Albums „Haus der Liebe“ präsentieren: Als beeindruckende One-Man-Band mit Gitarren, Mandoline, Irish Bouzouki, Fußpercussion, und einem Sack voller guter Geschichten.