Backstage

Carolin Beyer – Mit offenen Augen

Mit dem Blick der Künstlerin

Carolin Beyer gilt als eine der bekanntesten Porträtistinnen Hamburgs, wobei die Porträtmalerei nur einen Teil ihres Schaffens ist. Ob Landschaft, Stadtansichten oder besondere Momente im Alltag – als Künstlerin geht sie „mit offenen Augen“ durch die Welt und zeigt, was ihr auffällt. Carolin Beyer studierte an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und arbeitet seit mehr als 30 Jahren in ihrem Atelier. Sie ist Mitglied beim BBK Hamburg und der Gedok und lehrt seit 1997 im Bereich Bildender Kunst. Erstmalig stellt die Galerie 11 diese bemerkenswerte Malerin in einer Werkschau vor. Parallel dazu wird die Künstlerin Anne-Gret Winkler (1944-2018) anlässlich des 80. Geburtstages in einer kleinen Werkschau gewürdigt.

Zusätzlich zu der Ausstellung finden drei Begleittermine statt: Am 28. September wird der Schauspieler Sebastian Dunkelberg zur Einstimmung Auszüge aus John Lords Buch „Das Portrait“ über den Bildhauer Alberto Giacometti vortragen, und Carolin Beyer berichtet über ihre Arbeit als Portraitistin. Am 12. Oktober kommt die Malerin erneut in die Galerie, um nach Auftrag Portraitstudien vor Ort anzufertigen. Und am 19. Oktober bietet die Kieler Malerin Susann Kasten-Jerke ab 14 Uhr einen Mal-Workshop an.

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Susanne Wind

Überall am Meer

„Meine Werke erzählen von der Kostbarkeit des Lebens. Von der Kraft der Natur, ihrer Fülle, sowie auch ihrer Verwundbarkeit.“ So beschreibt die Hamburger Künstlerin Susanne Wind ihre Kunst. Eines ihrer wichtigsten Themen: Das Meer. Es berührt die Küsten von 149 Ländern – und uns Norddeutsche im Besonderen. Susanne Wind wählt das Motiv immer wieder. Blickwinkel auf Dünen, Strandkörbe und Bohlenwege sind eindeutig, aber lassen uns dennoch Raum für eigene, persönliche Assoziationen.

Wo genau der Strand liegt, bleibt im Unklaren bzw. dem Betrachter überlassen.  Es ist mal wärmer und mal kälter, das Licht strahlt intensiver und weniger intensiv, aber es ist das gleiche Wasser, der gleiche Sand, der über die Welt getragen wird und der alle Ufer dieser Welt miteinander verbindet. Dem Meer und den Dünen sieht man eine Staatsangehörigkeit nicht an. In einer fotografischen Aufnahme bereits angelegt, mit der Malerei – durch Pinselstrich und lichte, lasierte Farben – herausgearbeitet, vermitteln ihre Gemälde dann weit mehr als einen atmosphärischen Eindruck.

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Weinhorizonte

 

Von Elbe, Stör und Bosporus.

Landschaften und Meerbilder von Wenzel Hablik

„Niemals aber hat jemand das Meer so gemalt wie ich …“ Diese selbstbewussten Worte schrieb Wenzel Hablik im August 1908 auf Sylt in sein Tagebuch. Die Natur war stets eine große Inspirationsquelle für den Künstler; bereits als Kind prägten ihn die Erlebnisse in den Brüxer Bergen in Böhmen nachhaltig. Nach einer Wanderung durch die Alpen und der Besteigung des Mont Blanc im Jahr 1906 bezeichnete er die Bergwelt als Symbol der „gewaltigen Natur“. 1913 malte er das beeindruckende Felsmassiv des Zlatnik im Böhmischen Mittelgebirge.

Das Meer, das er erstmals bei einem Malstipendium auf Sylt erblickte, beeindruckte Hablik tief. Anschließend studierte er es an Orten wie Sylt, Föhr, Helgoland und in Dithmarschen und brachte die verschiedenen Stimmungen in seiner Kunst zum Ausdruck.

Susanne Adler

Visualisierte Sprache

In ihrer Ausstellung in Elmshorn beschäftigt sich die renommierte Lübecker Künstlerin Susanne Adler mit dem Spiel aus Farbwirkung und formaler Reduktion. Durch die Auseinandersetzung mit horizontalen und vertikalen Linien, Streifen und Flächen auf der Leinwand schafft Adler eine ganz eigene Atmosphäre. Ihre Werke sind das Ergebnis eines speziellen Prozesses, dem intuitiven Zusammenspiel aus Auftragen, Lasieren und Übermalen von Farbschichten.

Die angewandte Technik ist die Kaltnadel-Radierung, wobei das zeichnerische Element durch die geritzte Linie mit der samtigen Farbaufweichung am Grat erweitert wird. Dadurch entsteht im Druck schließlich eine besondere Wechselwirkung. Im Mittelpunkt steht dabei aber nicht nur die künstlerische Technik Susanne Adlers, sondern auch die Bedeutung hinter den abstrakten Formen. Adler verdichtet Gesehenes, Gedachtes und Empfundenes zu einer visuellen Sprache, die den Betrachter dazu einlädt, seine eigenen Interpretationen zu finden.

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GEKA Steuerberatung

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