Bernstein, Korngold, Dvořák
Ob Leonard Bernsteins sprühende, ironische Ouvertüre zu Candide, Erich Wolfgang Korngolds opulentes und hochvirtuoses Violinkonzert in D-Dur oder Antonín Dvořáks lebensfrohe Sinfonie Nr. 8 in G-Dur – alle drei Komponisten setzen auf Melodie, Emotion und klangliche Fantasie. So spannt das Programm der Neubrandenburger Philharmonie einen Bogen von humorvoller Leichtigkeit über große romantische Gefühle bis hin zu überschäumender musikalischer Lebensfreude. Das Repertoire der Philharmonie ist sehr vielfältig und reicht von Klassik im engeren Sinne bis hin zu Filmmusik, Jazz und anderen Musikgenres. Die Leitung hat Daniel Geiss, Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Neubrandenburger Philharmonie. An der Violine ist das Ausnahmetalent Tassilo Probst zu hören.
Programm:
Leonard Bernstein – Ouvertüre zu Candide
Erich Wolfgang Korngold – Violinkonzert D-Dur op. 35
Antonín Dvořák – Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88
Zwischen Klanggewalt und spiritueller Tiefe
Kurz vor Weihnachten wird es noch einmal sehr festlich in St. Laurentii: Die norddeutsche sinfonietta sowie der Chor und der Kinderchor von St. Laurentii geben mit dem Sophranisten Jan Bornholdt eine gemeinsames Konzert, bei dem die Vorfreude auf Weihnachten spürbar wird. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Werke, die auf sehr unterschiedliche Weise demonstrieren, was große Musik vermag: berühren, aufrütteln, verbinden. Leonard Bernsteins „Chichester Psalms“ – hebräisch, leidenschaftlich, bewegend – verbinden Elemente aus Broadway, Klassik und jüdischer Liturgie zu einer mitreißenden musikalischen Gebetsform. Voller Dramatik, Hoffnung und versöhnlicher Klänge entfalten sie eine einzigartige Klangsprache zwischen Welt und Transzendenz. John Rutters „Gloria“ ist ein hymnisches Lobpreiswerk, das mit strahlendem Blechbläserklang, pulsierender Rhythmik und lyrischer Chormusik begeistert. Kraftvoll, jubilierend – und zugleich von großer Ausdruckstiefe. Abgerundet wird das Programm schließlich von Christmas Carols für Chor und Orchester.
Von Bernstein über Crumb bis Gershwin
David Satyabrata wurde 1966 in Indonesien geboren und studierte in Hamburg und Hannover. Außerdem nahm er an Meisterkursen von Andras Schiff, Andor Foldes und Anatol Ugorski teil. 1986 erhielt er beim Bundesdeutschen Chopin-Wettbewerb in Darmstadt den 2. Preis. 1987 war er Finalist beim Internationalen Clara Haskil-Wettbewerb in Vevey. 1988 gewann er den Bundesdeutschen Hochschulwettbewerb in Berlin. Seitdem folgten Konzerte in zahlreichen europäischen Ländern. Im Kultur- und Bürgerhaus Marne spielt Satyabrata ausgewählte „7 Anniversaries“, „Touches“ und „4 Anniversaries“ von Leonard Bernstein, „A Little Suite for Christmas A.D.1979“ von George Crumb und „18 Songs“ sowie „Preludes for Piano“ George Gershwin.