Seit 2018 schickt die BBC vier talentierte Preisträger:innen und Finalist:innen des „Scotland Young Traditional Musician of the Year Award“ auf große Tournee. Dann dürfen die jungen Musiker auf den internationalen Bühnen zeigen, wie man Tradition und Innovation im Scottish Folk miteinander verbindet. Dabei präsentieren die Künstler:innen in der ersten Hälfte des Abends die ihre individuellen Talente in beeindruckenden Solostücken, die die Vielfalt und Tiefe des schottischen Folk widerspiegeln. In der zweiten Hälfte vereinen sie ihre Kräfte und verwandeln die Bühne in ein mitreißendes Folk-Feuerwerk, das mit kraftvollen Melodien und mitreißenden Rhythmen überzeugt.
Die Young Scots 2026 – das sind Chloë Bryce, die mit ihrer berührenden Stimme und ihrem virtuosen Geigenspiel verzaubert; Calum McIlroy, der mit seinem Gesang und seiner Gitarre das Publikum auf eine emotionale Reise mitnimmt; Megan MacDonald, die mit ihren fesselnden Akkordeonklängen die Herzen der Zuhörer erobert; und Fionnlagh Mac A‘ Phiocar, der mit Dudelsack und Flöten für Gänsehautmomente sorgt und die Tradition lebendig werden lässt.
Von Bach bis Ysaÿe
Ein Abend ganz im Zeichen junger Talente aus Schleswig-Holstein und Hamburg: Schülerinnen und Schüler der Albert Schweitzer Musikakademie und ihre Gäste präsentieren solistisch, im Duo und als Quartett ein abwechslungsreiches Programm mit Werken der Violin- und Kammermusikliteratur. Die jungen Nachwuchsmusiker im Alter zwischen 11 und 19 Jahren sind bereits Preisträger vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe und einige von ihnen streben eine berufliche Karriere als Musiker an. Begleitet werden die jungen Künstler am Klavier von Anette Kröger. Ein Konzert voller Spielfreude und musikalischer Vielfalt mit Werken von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Antonín Dvořák und Eugène Ysaÿe. Mit dem Benefizkonzert sollen die jungen Musiker in der Akademie gefördert werden.
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Erstmals findet im Kulturhof Itzehoe die „Landesbegegnung Jugend jazzt für Combo 2025“ vor Publikum statt – ein Wettbewerb für junge Jazzmusiker*innen aus ganz Schleswig-Holstein. Gesucht werden Ensembles mit 2 bis 10 Mitwirkenden, die ihr Können einer Jury präsentieren. Zugelassen sind Teilnehmende, die nach dem 1. Juli 2000 geboren wurden und sich nicht in einer musikalischen Berufsausbildung befinden. Es gibt drei Alterskategorien mit einem Durchschnittsalter bis 16, bis 20 bzw. bis 24 Jahren.
Gespielt werden mindestens drei frei gewählte Stücke unterschiedlicher Stilistik – von Oldtime über Jazz-Rock bis zur freien Improvisation – mit einer Gesamtspielzeit von 15 bis 20 Minuten. Improvisation ist Pflicht, Eigenkompositionen und vokale Beiträge sind ausdrücklich erwünscht. Eine Fachjury bewertet die Beiträge und bietet im Anschluss auch persönliche Beratungsgespräche an.
Als Hauptpreis winkt die Teilnahme an der „Bundesbegegnung Jugend jazzt 2026“ in Halle (Saale). Außerdem können Förderpreise, Konzertauftritte und Stipendien für den SommerJazz-Kurs 2026 vergeben werden. Und wer die Jury besonders beeindruckt, wird vom Landesmusikrat zusätzlich für weitere Veranstaltungen empfohlen.
Zuschauer sind ausdrücklich herzlich willkommen. Die Wertungspiele beginnen um 10:30 Uhr, 11:30 Uhr, 12:30 Uhr und 13:30 Uhr. Die Preisverleihung findet um 16:00 Uhr statt.
Junges Talent, große Bühne
Der Kulturhof freut sich, die 11-jährige Ausnahmegeigerin Elin Johanna Böge aus Heikendorf zu einem besonderen Konzert begrüßen zu dürfen. Die talentierte Nachwuchskünstlerin ist Stipendiatin der Albert-Schweitzer-Musikakademie und bereits Gewinnerin zahlreicher erster Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben – unter anderem in Hamburg und Kiel. Mit ihrem Trio, bestehend aus Violine, Querflöte und Klavier, gastierte sie bereits in der Laeiszhalle Hamburg.
Elin Johanna Böge präsentiert im großen Saal ein abwechslungsreiches Programm mit Werken der Violinliteratur vom Barock bis zur Romantik – unter anderem von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy. Am Klavier wird sie begleitet von Anette Kröger.
Die Besucher dürfen sich auf ein Konzert voller musikalischer Ausdruckskraft, Virtuosität und jugendlichem Elan freuen!
„Wir in …“ im Kulturhof
Die Studenten der Schlagzeug-Klasse der Musikhochschule Lübeck präsentieren im Kulturhof im Rahmen der „Wir in …“-Reihe ein höchst abwechslungsreiches Programm. Schließlich eilt der Klasse ihr Ruf voraus, dass ihre Studierenden extrem vielseitig ausgebildet sind – wozu neben klassischem Schlagwerk, zeitgenössischer Musik, Ensemble- und Orchestererfahrung, nicht zuletzt auch Solo-Performances gehören. Geleitet werden die Schüler von Prof. Johannes Fischer. Der vielfach ausgezeichnete Schlagzeuger und 1. Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs wird von der Presse gerne als „Klangzauberer unter den Schlagzeugern“ gefeiert, was seiner Mischung aus Virtuosität, Poesie und improvisatorischer Kreativität geschuldet ist. Neben seiner internationalen Solokarriere unterrichtet Fischer seit 2009 an der Musikhochschule Lübeck.
Erstmals im Kreis Steinburg zu Gast
Premiere im Kulturhof Itzehoe: zum ersten Mal wird ein Preisträgerkonzert des Landeswettbewerbes Jugend musiziert Schleswig-Holstein 2025 im Kreis Steinburg stattfinden. Nach erfolgreicher Teilnahme an den Regionalwettbewerben (mit Weiterleitung) und des Landeswettbewerbs präsentieren Nachwuchsmusiker mit einem 1. Preis ihr Programm. Verschiedene musikalische Disziplinen sind hier vertreten, angefangen bei A-cappella über Duos mit Violine und Klavier bis hin zur Kammermusik. Der Wettbewerb „Jugend musiziert“ wurde 1964 ins Leben gerufen, seitdem haben mehr als eine Million Kinder und Jugendliche in verschiedenen Kategorien wie Soloinstrumente, Gesang oder Kammermusik ihr Können unter Beweis gestellt. Ziel des Wettbewerbes ist es, junge Menschen in ihrer musikalischen Entwicklung zu fördern und ihnen eine Plattform für ihre musikalische Begabung zu bieten.
Weitere Infos gibt es unter www.landesmusikrat-sh.de
Perlen der Kammermusik von Schubert bis Ravel
Die Initiative Jugend-Kammermusik Hamburg besucht den Kulturhof für ein exquisites Gastspiel. Drei ausgewählte Formationen, das Marea-Quartett, das Merkur-Quintett und das Luna-Quintett, spielen Werke von Schubert, Beethoven, Ravel und Vaughn-Williams. Die Initiative bietet talentierten jungen Preisträgern die Möglichkeit, ein Jahr lang Kammermusik unter Anleitung von erfahrenen Dozenten zu proben und das Ergebnis in Konzerten zu präsentieren. Das Programm richtet sich an fortgeschrittene Musikschüler und junge Studierende, die in kleinen Ensembles musizieren. Die Besucher dürfen sich auf einige Perlen der Kammermusik freuen.
Abschlusskonzert der Geiger
Am 31. Oktober heißt es „Vorhang auf“ für die Nachwuchstalente an den Streichinstrumenten Geige und Bratsche im Kulturhof Itzehoe. Drei Tage hatten sich die jungen Musikerinnen und Musiker aus Hamburg und Schleswig-Holstein im Kulturhof in Klausur begeben und im Rahmen eines Kurses der Albert-Schweitzer-Musikakademie intensiv mit ihren Instrumenten auseinandergesetzt. Unter der Leitung der Dozenten Michael Holm aus Hamburg und Ralf Kröger aus Itzehoe ging es vorranging um die Spieltechnik und das Trainieren des Vom-Blatt-spielen. Zusätzlich fand täglich ein Einzelunterricht mit den Schülern statt. Die Korrepetition übernahm dabei Anette Kröger. Ihre Fortschritte und die musikalischen Ergebnisse präsentieren die jungen Musikerinnen und Musiker zum Abschluss an den im Rahmen eines öffentlichen Konzertes im großen Saal des Kulturhofes.
Der Nachwuchs präsentiert sein Können
Im Rahmen der Reihe „Wir in“ gastiert in diesem Jahr die Oboen-Klasse der Musikhochschule Lübeck Anfang Dezember im Kulturhof. Die Konzertreihe bietet Studierenden eine Plattform, ihr musikalisches Können in unterschiedlichen Veranstaltungsorten Norddeutschlands zu präsentieren. Dabei reicht das Programm von Sinfonie- und Kammermusikkonzerten bis hin zu Solodarbietungen, oft in Zusammenarbeit mit professionellen Ensembles und Dozenten.
Zwei der herausragenden Oboistinnen und Oboisten sind Charlotte Roß und Jesús Colmenárez. Charlotte Roß, seit 2020 Studentin an der Musikhochschule Lübeck, interpretiert die Oboensonate von H. Dutilleux und bringt ihre Erfahrung aus renommierten Jugendensembles und internationalen Wettbewerben ein. Jesús Colmenárez, ausgebildet im venezolanischen „El Sistema“ und ebenfalls an der Musikhochschule Lübeck bei Professor Diethelm Jonas, beeindruckt mit Fantasien von G. P. Telemann und Werken von H. Holliger. Neben seiner internationalen Konzertkarriere engagiert er sich für Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker in Lateinamerika und setzt so inspirierende Impulse für die Musikszene. Am Flügel begleitet werden die Young Professionals aus Japan, Venezuela, Russland und Deutschland von Frau Yoko Yamada.
Geleitet werden die jungen Musikerinnen und Musiker von Professor Sergio Sanchez. Der Oboist trat Ende vergangenen Jahres die Nachfolge von Professor Diethelm Jonas an – was für ihn eine Art Heimkehr bedeutete. Der gebürtige Venezolaner studierte schließlich selber von 2010 bis 2017 in Lübeck, später dann bei David Walter und Jacques Tys in Paris. Nach Stationen als Solooboist am Staatstheater Braunschweig und bei den Augsburger Philharmonikern, schloss er 2022 sein Barockoboe-Studium am Mozarteum Salzburg ab. Als gefragter Solist und mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe, bringt er umfassende Erfahrung in seine neue Lehrtätigkeit ein.
Die Stipendiaten der Albert-Schweitzer-Musikakademie geben ein Gastspiel in der Stadtkirche St. Peter in Krempe. Die talentierten jungen Musikerinnen und Musiker, darunter auch einige herausragende Teilnehmer des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“, zeigen ihr Können in einem abwechslungsreichen Programm. In verschiedenen Besetzungen, darunter Geige, Klavier und Querflöte, bringen sie eine Auswahl an Meisterwerken der klassischen Musik zu Gehör. Die Besucher können sich auf eine musikalische Reise mit Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, Frédéric Chopin, Johannes Brahms, Joseph Haydn, Fritz Kreisler und Édouard Lalo freuen.
Das Konzert bietet nicht nur die Gelegenheit, die Musik der großen Komponisten zu genießen, sondern auch die aufstrebenden Talente der Albert-Schweitzer-Musikakademie zu unterstützen. Der Eintritt ist frei, jedoch sind Spenden herzlich willkommen, um die wertvolle künstlerische Arbeit der Akademie weiterhin zu fördern und zu ermöglichen.
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