Musik im Krieg
Svyatoslav Starchevsky, 24, lebt in Odessa und macht mit Klaviermusik auf den Krieg in der Ukraine aufmerksam – selbst dann, wenn Drohnen über sein Haus kreisen und Granaten einschlagen. Seine Videos, die er in den sozialen Medien teilt, zeigen auf erschütternde Weise den Alltag im Kriegsgebiet und bewegen Menschen weltweit. Mit sieben Jahren begann er Klavier zu spielen, gewann mehrfach Wettbewerbe und studierte später Grafikdesign. Als Entwickler von Figuren für Computerspiele war er international gefragt, doch die erste Auslandschance scheiterte am Krieg. Heute lebt Svyatoslav weitgehend zurückgezogen und konzentriert sich ganz auf die Musik. Seine Aufnahmen aus dem Bombenhagel berühren durch die Verbindung von tiefer Musikalität und brutaler Realität. Ende Juli besucht Svyatoslav Starchevsky Deutschland – mit Musik von Beethoven, Coldplay und Linkin Park und persönlichen Einblicken in ein Leben zwischen Kunst und Krieg.
Singen muss der Mann nicht – sein Klavierspiel reicht völlig aus, um sein Publikum in den Bann zu ziehen. Wenn Axel Zwingenberger in die Tasten greift und die Bässe des Flügels zum Schwingen bringt, entfaltet sich ein musikalischer Zauber. 2023 feiert er sein 50-jähriges Bühnenjubiläum. Zwingenberger ist auf Boogie Woogie spezialisiert, die wohl pianistischste Form des frühen Jazz und Blues. Musiker aus aller Welt schätzen die Zusammenarbeit mit ihm: Lionel Hampton lud ihn zu einer Europatournee ein, Big Joe Turner nahm Alben mit ihm auf, und mit Charlie Watts von den Rolling Stones tourte er als „The ABC&D of Boogie Woogie“ durch Europa und die USA.
Viel braucht er nicht für seine Shows: Unverstärkt an einem großen Konzertflügel, ohne Mikrofone und Effekte, lässt er seine Musik bei gedämpftem Saallicht wirken. Seit mehr als einem halben Jahrhundert zelebriert Zwingenberger so nun bereits den Boogie – trotzdem gleicht kein Abend dem anderen.
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Die Goldberg-Variationen
Die künstlerische Reise des 1995 geborenen Alexander Maria Wagner begann am Salzburger Mozarteum, wo er unter der Ägide des angesehenen Pianisten Pavel Gililov seine Fertigkeiten verfeinerte. Anschließend setzte er sein Streben nach Perfektion zwei Jahre lang am Royal College of Music in London fort, wo er sein Talent weiterentwickelte. Seine musikalische Leidenschaft führte ihn weit über die Grenzen Deutschlands hinaus: neben zahlreichen Auftritten im Inland zeigte er auch auf internationale Bühnen in der Schweiz, Tschechien, Italien, England, Rumänien, Frankreich und den USA mit seinem Können.
Seine erste Sinfonie mit dem wuchtigen Titel „KRAFTWERK“ komponierte er bereits im zarten Alter von 14 Jahren. Sie erschien bei Oehms Classics, eingespielt vom Sofia Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Alexei Kornienko. Seine zweite CD mit Klavierwerken von Bach, Schumann und einer eigenen Komposition wurde von Ingo Harden im Fono Forum hochgelobt. Im Frühjahr 2017 spielte das Radiosinfonieorchester Moskau seine zweite Sinfonie und Tschaikovskys Erstes Klavierkonzert mit ihm als Solisten ein. Für sein Konzert in Marne hat Wagner mit den Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach eines der Schlüsselwerke der Barockmusik ausgewählt.
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