20 Minuten für die Geschichtsbücher
Fools-Garden-Sänger Peter Freudenthaler brauchte nur 20 Minuten, um Musikgeschichte zu schreiben. So lange dauerte nämlich das Komponieren des Songs „Lemon Tree“, während er an einem Sonntagnachmittag auf seine Freundin wartete. Das Ding ging bekanntlich durch Decke, rutschte international an die Spitze Charts und war dann auch der Startschuss für eine mehr als drei Jahrzehnte andauernde Musikkarriere, die die Band rund um den Globus führte. Auch wenn sich so ein Erfolg natürlich schwerlich wiederholen lässt, bleibt die Band bis heute ein fester Bestandteil der deutschen Musiklandschaft und gilt nach wie vor als Garant für feinsten Pop-Rock mit Hang zum gepflegten Britpop. Und live sind die Herren sowieso unschlagbar, wovon man sich nun wieder selbst überzeugen kann.
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Letzte Chance!
Madison Violet – das sind Lisa MacIsaac und Brenley MacEachern, die vor 25 Jahren erstmals mit ihrer höchst einnehmenden Mischung Folk, Singer-Songwriter, Pop, Indie, Bluegrass und Country die Musikwelt verzauberten. Mit mehr als zehn veröffentlichten Alben, Millionen Streams und Auszeichnungen wie dem Canadian Folk Music Award oder einer JUNO-Nominierung gehören Madison Violet inzwischen seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Akteurinnen der kanadischen Folk-Szene. Ihr aktuelles Album „Eleven“ gilt als ihr persönlichstes Werk, voll mit Geschichten über Liebe und Verlust.
Und trotzdem heißt es nun Abschied nehmen! Denn mit dem 25-Jährigen Bühnenjubiläum wollen Lisa und Brenley die Band auflösen. Vorher gehen sie jedoch noch einmal auf große Abschiedstour – mit einem letzten Halt in der Kulturschusterei …
Gut Ding …
Als einer der „Prinzen“ ist Sebastian Krumbiegel natürlich einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Musiker der vergangenen dreißig Jahre. Und einer der sich jetzt alleine traut, auch wenn er sich für sein Soloalbum „Aufstehen – Weitermachen!“ fast zehn Jahre Zeit gelassen hat. Gut Ding will eben Weile habe, denn herausgekommen ist ein Werk voller erfrischender Popsongs, die Haltung mit Humor verbinden. An Material schien es Krumbiegel nicht gemangelt zu haben, wenn man seinen kreativen Output zugrunde legt, den er selber so beschreibt: „Ohne Scheiß, ich schreibe jeden Tag Songs und singe. Das hat oft regelrecht therapeutische Wirkung, das gibt mir die Kraft, nach Rückschlägen immer wieder aufzustehen und weiterzumachen.“
Dass dieses Motto Programm ist, hört man den ausschließlich von ihm selbst geschriebenen Songs an. Er singt von seiner Mutter, die ihm schon immer geraten hat, Autoritäten zu hinterfragen. Er singt über „Freddie Mercury“ – und davon, dass jeder und jede von uns die Superkräfte besitzt, diese Welt ein bisschen besser zu machen. Ums Niveau braucht man sich bei Sebastian Krumbiegels neuem Werk auf jeden Fall keine Sorgen zu machen, das ist top. Also: Weitermachen!
Meister ihres Fachs
Hier haben sich zwei Top-Musiker aus der Region für ein besonderes Konzert zusammengetan: Sängerin Anna Konanoudi und der Jazzpianist Rainer Schnelle mit seinem Trio. Die seit mehr als zehn Jahren in Quickborn lebende Anna Konanoudi hat am Konservatorium von Thessaloniki Gesang studiert und steht für feinfühligen Interpretationen von Songs aus den unterschiedlichsten stilistischen Bereichen. Jazzpianst Rainer Schnelle, seit Jahren in der Region in und um Hamburg aktiv, Kulturpreisträger des Kreis Pinnebergs, studierte Jazz in Amerika und arbeitete mit Stars wie Eartha Kitt und Hildegard Knef zusammen. Für ihren gemeinsamen Auftritt in Barmstedt haben sie einen bunten Mix aus Jazz, Pop und Soul zusammengestellt, unter anderem mit Stücken von Billie Holiday, Nina Simone, Stevie Wonder und den Beatles.
Konzert mit Cello, Gesang und Akkordeon
Ein außergewöhnlicher Abend voller musikalischer Vielfalt und emotionaler Tiefe steht im November auf dem Programm: Die Cellistin und Sängerin Marie Spaemann und der Akkordeonist und Komponist Christian Bakanic besuchen erneut das Elbeforum Brunsbüttel. Das Duo, das 2020 mit dem Album „Metamorphosis“ erfolgreich debütierte, verbindet geschmeidig Elemente aus Klassik, Jazz, Pop und Tango Nuevo zu einem unverwechselbaren Stil. Ihre Konzerte sind geprägt von Virtuosität und einer tiefgründigen musikalischen Einheit, die die vielfältigen Einflüsse beider Musiker zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen lässt.
Marie Spaemann und Christian Bakanic nutzen die gesamte Bandbreite ihrer Instrumente, um einen natürlichen, klaren Sound zu erzeugen, der live ebenso bezaubert wie auf ihren Aufnahmen. Die Intimität ihrer Musik wird durch Spaemanns kraftvollen Gesang und Bakanics einfühlsames Akkordeonspiel ergänzt.
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