Backstage

LIV Quartett

Von Schumann bis Puccini

Das LIV Quartett hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem umfangreiche Repertoire, das für speziell für mehrere Klarinetten komponiert wurde, jedoch viel zu selten zur Aufführung kommt, Gehör zu verschaffen. Dabei wollen die vier Musikerinnen nicht zuletzt auch die Begeisterung, die sie selbst für diese Stücke und das Instrument entwickelt haben, an ihr Publikum weitergeben und für dieses Kammermusik-Genre begeistern.  Gegründet wurde das LIV Quartett 2021 von den vier Klarinettisten Naama Caspo Goldstein, Laia Haro Catalan, Daniela Pinho und Júlia Solà, die sich Frankfurter Musikhochschule kennenlernten und dort ihre gemeinsame Passion entdeckten. Mit seinen innovativen Programmen gastierte das Quartett bereits Berlin und Köln, bei den Plöner Schlosskonzerten, den Internationalen Kammermusiktagen Homburg, den Journées Musicales d’Uzerche in Frankreich und beim „Allegro! Musikfest“ im Taunus. Ihr aktuelles Programm schlägt einen wunderbaren Bogen von Schumann über Dvorák bis hin zu Puccini.

Italienische Nacht – Ein Opernabend

Ein Abend voller Leidenschaft

Große Gefühle im Prinzesshof in Itzehoe! Der Bariton Dieter Hohlheimer, der Tenor Karl Schineis und der Pianist Lars Entrich präsentieren ein außergewöhnliches Programm mit Arien und Duetten aus Opern wie Madame Butterfly, La Bohème, Don Carlos, La Traviata und Carmen. Nicht umsonst gehören gerade diese Opern von Puccini, Verdi und Bizet zu den meistaufgeführten Werken der Musikgeschichte. Stücke wie „La fleur“ aus Carmen, „Un di felice“ und „Brindisi“ aus La Traviata oder „Che gelida manina“ aus La Boheme haben sich tief in das kollektive musikalische Gedächtnis der Menschen eingebrannt. Das geschätzte Publikum darf sich also sich auf eine Reise durch Liebesschwüre, Königstragödien und das Drama großer Opern in stimmungsvoller Atmosphäre freuen.

6. Sinfoniekonzert des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters (Sturm)

Stürmische Zeiten

Die Zeichen stehen in Brunsbüttel auf Sturm – allerdings (hoffentlich) nur musikalisch. Das Schleswig- Holsteinischen Landestheater ist wieder im Elbeforum zu Gast und präsentiert ein kraftvolles Konzert unter der Leitung von Sergi Roca Bru. Auf dem Programm stehen: Die Faust-Ouvertüre op. 46, von 1881 von Emilie Mayer. Die 1812 geborene Mayer, bekannteste Komponistin der Romantik, galt als „weibliche Beethoven“. In einem offenen Haus in Berlin lebend pflegte sie Kontakte zu vielen bedeutenden Persönlichkeiten.  Puccinis Streichquartette stehen im Schatten seiner Opern. Die Crisantemi Partitur könnte Opernfreunden vertraut sein, in Manon Lescaut begleitet sie die Sterbeszene der Titelheldin, gilt doch die Chrysantheme als Trauerblumen. Florence Price,  geboren 1887, ist erste Afroamerikanerin, die als klassische Komponistin bekannt wurde. Für sie war kein Platz im musikalischen Kanon, ein Großteil ihrer Kompositionen blieb unveröffentlicht. Im Elbeforum erklingt  ihr Klavierkonzert in d-Moll. Das Beethoven-Musical im Elbeforum war großes Musiktheater; heute steht aber nicht Beethoven selbst im Mittelpunkt, sondern seine 7. Sinfonie A-Dur op. 92 von 1811/12. Sie gilt als musikalische Auseinandersetzung mit den Befreiungskriegen.

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