Backstage

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem

Tröstendes Werk

Mit seinem 1868 uraufgeführten Werk, hat Brahms die Tradition den Requiems völlig umgekrempelt. Denn hier haben wir keine Messe für Verstorbene in lateinischer Sprache vor uns. „Ein deutsches Requiem“ richtet sich vielmehr an die Hinterbliebenen und beinhaltet tröstende Worte der Bibel in deutscher Sprache, anstatt sich auf das „Jüngste Gericht“ zu konzentrieren. Musikalisch vereint das Werk klassische Chorsätze, expressive Solopartien und prachtvolle Orchesterpassagen. Das Zusammenspiel von Chor, Solisten und Orchester entfaltet eine beeindruckende klangliche Dichte, die die spirituelle Tiefe des Textes verstärkt. In dieser Aufführung wird das Werk mit der Hamburger Camerata und dem Chor St. Laurentii unter der Leitung von Dörthe Landmesser zum Leben erweckt. Als Solisten brillieren Hanna Zumsande (Sopran) und Christoph Liebold (Bass).

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