Backstage

Bad Sister

Heimspiel

13 geschmeidige Melodic-Hardrock-Perlen haben die Elmshorner auf ihrem bislang letzten Release „Where Will You Go“ versammelt, die den Ruf der Band als exquisite Songwriter mit Händchen für supereingängige Riffs untermauerte – das war 2022. Zwar gibt es seitdem kein neues Material von Bad Sister mehr, dafür war die Band auf den Bühnen umso präsenter. Und das immer mehr auch im europäischen Ausland: im kommenden Jahr soll es neben den hiesigen Gigs auch Auftritte in Tschechien und Rumänien geben, unter anderem beim Astra Rock Festival in Sibiu. Aber auch ihre heimische Fanbase wird natürlich nicht vergessen, weshalb wieder ein Besuch im Haus 13 fest eingeplant ist – was wohl auch diesmal wieder ein ausverkauftes Haus bedeutet! Präsentiert werden altbekannte Songs, aber auch brandneue, die erstmals zu Gehör gebracht werden.

Illegal 2001

Der breite Erfahrungshorizont

Dreißig Jahre hat die Formation aus Schleswig-Holstein inzwischen auf dem Buckel. 30 Jahre, in denen die fünf Jungs wohl nahezu alles erlebt haben, was die Musikbranche hergibt: Eigenvertrieb, Plattenvertrag, Charterfolge, Videodrehs, Preisverleihungen, ausverkaufte Tourneen und Mammutkonzerte. Und natürlich nicht ganz so glamouröse Moment, wie Beinahe-Abstürze von Videoleinwänden, Stromausfälle auf der Bühne, Miniaturbühnen oder Spontanauftritte vor skeptischen Punkrock-Fans. Dieser enorm breite Erfahrungshorizont ist ein sicherer Garant für einen unvergesslichen Abend, den die ILLEGALEN stets hübsch entspannt und völlig frei von musikalischer Wichtigtuerei gemeinsam mit ihrem Publikum erinnerungswürdig machen. Dabei erwarten den Zuhörer nicht nur die obligatorischen Klassiker wie „A7“, „Sei mein Freund“, „Dosenbier“  sowie und ein paar noch niemals nie veröffentlichte Titel, sondern immer wieder auch völlig überraschende Erkenntnisse über das Leben im Allgemeinen und die Musik im Besonderen.

Anne Haigis

Carry on – Songs für immer

Mit ihrer kraftvollen Stimme setzte Anne Haigis bereits in 1980ern eindrucksvolle Akzente in der deutschen Musiklandschaft. Zum einen durch einen vielseitigen Stil jenseits des damals gängigen Deutschrock. Haigis bewegte sich mühelos in zwischen Rock, Blues, Folk und Country, ihre einzigartige Stimme besorgte dann den Rest. Inzwischen stehen neben zahlreichen erfolgreichen Alben auch Kollaborationen mit Melissa Etheridge, Eric Burdon, Nils Lofgren, Tony Carey, Edo Zanki, Wolf Maahn und die „Harlem Gospel Singers“ in ihrer Vita. Bis heute wird sie nicht zuletzt auch als Live-Künstlerin für ihre authentischen, intensiven Auftritte geschätzt. Was nicht heißt, dass sie nicht stets an neuem Songmaterial arbeitet. „Carry on“ – die Tour zu ihrem aktuellen Album – steht für ihr Leben, ihr Schaffen – und nicht zuletzt für 40 Jahre „on stage“.

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