Backstage

Hamburger Orchester ’91 – Sinfoniekonzert

Ein Abend für Orchester und Horn

Die große Romantik hält Einzug in St. Laurentii: Die Ouvertüre aus „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber eröffnet das Konzert mit so einiger Dramatik und eindrucksvollen Klangfarben. Es folgt das Hornkonzert Nr. 1 von Richard Strauss, ein zugleich virtuoses wie klangschönes Werk, interpretiert von Jan Polle als Solisten. Den Abschluss bildet die Sinfonie Nr. 9 von Anton Bruckner – ein grandioses Spätwerk mit jeder Menge Tiefe und Ausdruckskraft. Die musikalische Leitung hat Korbinian Krol.

Das Hamburger Orchester ’91 ist ein engagiertes sinfonisches Ensemble, das mit großer Leidenschaft anspruchsvolle Orchesterwerke erarbeitet. Die Musikerinnen und Musiker widmen sich mit hörbarer Spielfreude sowohl bekannten Meisterwerken als auch seltener gespieltem Repertoire und gestalten regelmäßig abwechslungsreiche Konzertprogramme. Dabei verbindet das Orchester musikalischen Anspruch mit lebendiger Konzertatmosphäre.

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Schleswig-Holsteinisches Sinfonieorchester

1. Sinfoniekonzert: Arabesken

Leicht, verspielt, filigran – für das Motto seines ersten 1. Sinfoniekonzertes „Arabesken“ hätte das Schleswig-Holsteinische Sinfonieorchester kaum passendere Stücke auswählen können: Lili Boulangers „Trois morceaux“, in der Orchesterfassung von Oliver Korte, zeichnet impressionistische Klangbilder von großer Transparenz – poetisch und atmosphärisch dicht. In „Arya“, einem Konzert für Sitar und Orchester, verbindet Jasdeep Singh Degun indische und westliche Musikkulturen. Die Sitar entfaltet sich im Wechselspiel mit dem Orchester, zwischen Improvisation und präziser Struktur. Den Abschluss bildet Sergei Rachmaninows „Sinfonie Nr. 2 e-moll“ – ein großformatiges Werk voller spätromantischer Intensität, weiter Melodiebögen und orchestraler Dichte.

Orchesterkonzert

Leidenschaft und Festlichkeit

Unter der Leitung von Dörthe Landmesser gibt das Orchester St. Laurentii wieder ein fröhliches Sommerkonzert mit Musik der Wiener Klassik. Im Mittelpunkt stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart: Seine Sinfonie Nr. 40 in g-Moll gehört zu seinen wenigen Werken in einer Moll-Tonart und zeichnet sich durch ihre drängende, fast unruhige Melodik aus. Sie wurde 1788 komponiert und spiegelt mit ihrem leidenschaftlichen Ausdruck und der klaren motivischen Arbeit Mozarts reife Sinfonik wider. Im Gegensatz dazu steht seine „Jupiter“-Sinfonie, die durch ihre strahlende, festliche Atmosphäre geprägt ist. Besonders das Finale beeindruckt mit seiner kunstvollen Mehrstimmigkeit, in der Mozart mehrere Themen gleichzeitig verarbeitet.

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