Von Tschaikowski bis Jadassohn
Das Trio wurde 2001 von Katharina Cording (Violine), Karla-Maria Cording (Klavier) und Peer-Christoph Pulc (Cello) gegründet und unterrichtet durch Hatto Beyerle (Alban Berg Quartett), Siegfried Palm, Menahem Pressler (Beaux Arts Trio) und dem Voces Quartett. Seitdem konzertiert das Trio auf Einladung renommierter Konzertveranstalter und Musikfestivals in ganz Deutschland sowie in Frankreich, Schweden, England, der Schweiz, Italien, Österreich und den Niederlanden. Mehr als 80 Werke hat das Klaviertrio Würzburg bisher einstudiert und aufgeführt, darunter den Zyklus der Beethoven-Trios, das Tripelkonzert von Beethoven, aber auch selten zu hörende Klaviertrios.
Programm:
Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893): Trio a-moll op. 50
Frédéric Chopin (1810-1809): Introduction et Polonaise brillante op. 3
Henryk Wieniawski (1835-1880): Scherzo-Tarantella op. 16 für Violine und Klavier
Salomon Jadassohn (1831-1902): Trio Nr. 2 E-Dur op. 20
Viva la Musica!
Die Klarinettistin Sabine Grofmeier zählt bereits seit vielen Jahren zu den profilierten Künstlerinnen ihrer Generation und wird von der Presse in einem Atemzug mit Sabine Meyer und Sharon Kam genannt. Mit warmem Ton, technischer Brillanz und leidenschaftlicher Musikalität begeistert sie ihr Publikum in den großen Konzertsälen Deutschlands und Europas, wir zum Beispiel im Konzerthaus Wien. Ihre Ausbildung erhielt die in Marl geborene Musikerin in Detmold, Graz und Saarbrücken, ergänzt durch Impulse renommierter Solisten, wie Sabine Meyer, Wolfgang Meyer, Ralph Manno, Ulf Rodenhäuser, Kjell Fageus und Thomas Friedli. Zahlreiche Stipendien und Förderpreise belegen ihre künstlerische Qualität, die sie in eindrucksvollen Auftritten immer wieder unter Beweis stellt. Begleitet wird Sabine Grofmeier von der Pianistin Marina Komissartschik.
Programm:
L. Gottschalk & G. Horsley: Grande Tarantella
L. Gottschalk & G. Horsley: Salento Tarantella
Giaochino Rossini: Una voce poco fa
Peter Tschaikowsky: October. Autumn Song
Giacomo Puccini: O mio babbino caro
Georges Bizet: Habanera
Felix Mendelssohn Bartholdy: Venezianisches Gondellied
Carl Maria von Weber: Grand Duo Concertant op. 48
Dmitri Schostakowitsch: Walzer Nr. 2
Rudolf Sieczyński: Wien, Wien, nur du allein
Ennio Morricone: Medley
Ennio Morricone: Playing Love
Franz Lehár: Lippen schweigen
Nino Rota: Medley
Eduardo di Capua: O sole mio
Luigi Denza: Funiculi Funicula
Tschaikowsky XL
Im Rahmen eines Jugendorchesteraustausches gastieren das Viotta Symfonieorkest aus Den Haag und das Landesjugendorchester Hamburg gemeinsam im theater itzehoe. In der ersten Konzerthälfte spielt das Viotta Symfonieorkest die majestätische „Leonoren-Ouvertüre Nr. 3“ von Beethoven sowie die „Amerikanische Suite“ von Dvorak, welche mit spritzigen Rhythmen und einem außerordentlichen Melodienreichtum überzeugt.
Nach der Pause bilden beide Orchester mit ca. 100 Jugendlichen zwischen 14-25 Jahren ein großes Sinfonieorchester, um die „5. Sinfonie“ von Tschaikowsky im XL-Format aufzuführen. Ein Schicksalsmotiv durchzieht alle vier Sätze dieser Sinfonie und wurde von Tschaikowsky selbst folgendermaßen erläutert: „Vollständiges Sich-Beugen vor dem Schicksal oder was dasselbe ist, vor dem unergründlichen Walten der Vorsehung.“ Ein Werk zwischen Lebenshunger und Selbstzweifeln, welches heute zu den beliebtesten und meistgespielten Stücken des Russen zählt. Mit Spielfreude und Können überzeugen die jungen Nachwuchstalente auf höchstem Niveau.
Im Rahmen des SHMF mit seinem Programm „Dance!“
Daniel Hope ist dem Schleswig-Holstein Musikfestival seit dessen Kindertagen eng verbunden: Bereits als 13-Jähriger nahm er 1987 an einem der ersten Meisterkurse des Festivals teil und war seitdem unzählige Male im Norden zu Gast. Mit zwei befügelnden, tänzerisch-eleganten Konzerten gratuliert der Geigenvirtuose im Sommer nun zum 40. Festivalgeburtstag: Unter dem Motto „Dance!“ hat Daniel Hope gemeinsam mit seinem Zürcher Kammerorchester ein Programm zusammengestellt, das einer leidenschaftlichen und pulsierenden Reise quer durch die Geschichte der westlichen klassischen Musik vom Mittelalter bis in die Jetztzeit gleicht. Ob ein berührendes Lamento aus dem 14. Jahrhundert, Tänze von Händel, Gluck, Offenbach und Tschaikowsky oder ein leidenschaftlicher Tango von Piazzolla – aus der Verbindung zwischen Klang und Bewegung entspringt ein ganz besonderer Zauber, der auch Daniel Hope schon lange fasziniert: »Das Schöne am Tanz ist: Ganz gleich. wer man ist und woher man stammt, wenn man in einem Raum zusammenkommt, spüren mit großer Wahrscheinlichkeit alle im selben Moment den Rhythmus und kommen in Bewegung. Happy Birthday SHMF!«
Weihnachten kann kommen
Vorfreude ist die schönste Freude: Adventsmärkte mit Glühwein und Leckereien, festliche dekorierte Innenstädte – Weihnachten kann kommen! Das Schleswig-Holsteinische Sinfonieorchester serviert, was musikalisch in diese besondere Zeit gehört. Weihnachten ohne Tschaikowskis „Nussknacker“? Unvorstellbar! Seit mehr 130 Jahren verzaubert die Geschichte der kleinen Klara, die davon träumt, dass ihr Nussknacker zum Prinzen wird, Generationen.
Dazu gibt es noch zahlreiche weitere Stücke, die in der besinnlichen Zeit einfach dazugehören, darunter natürlich Leroy Andersons „O sanctissima“, „Schtschedryk“ von Mykola Leontowytsch, traditionelle Lieder wie „Lulajże, Jezuniu“ oder „Cantique de Noël“ von Adolphe Adam. Zusammen mit Itziar Lesaka und Mikolaj Bonkowski aus dem Musiktheaterensemble hat der Generalmusikdirektor Harish Shankar einige seiner Lieblingsmelodien ausgewählt.
Die Veranstaltung wird Ihnen präsentiert von:
