Backstage

Kammerorchester der Symphoniker Hamburg

Von Hamburg nach Florenz

Das Kammerorchester der Symphoniker Hamburg präsentiert unter der Leitung von Konzertmeister Adrian Iliescu ein Programm, das den musikalischen Bogen von Hamburg bis nach Florenz spannt – ein Abend voller stilistischer Vielfalt, lebendiger Kontraste und musikalischer Brillanz.

Den Auftakt bildet Carl Philipp Emanuel Bachs Hamburger Symphonie in A-Dur – ein Werk voller Ausdruckskraft, das exemplarisch für die Blütezeit des »Hamburger Bach« steht. Mit Johann Sebastian Bachs Violinkonzert in d-Moll folgt ein Meisterwerk barocker Konzertkunst, in dem die Virtuosität der Solovioline und die Klarheit der musikalischen Architektur des Orchesterparts auf einzigartige Weise zusammenfinden. Den festlichen Abschluss bildet Peter Tschaikowskis Streichsextett in d-Moll, das den Titel »Souvenir de Florence« trägt. In diesem Werk verschmelzen russische Leidenschaft und italienische Leichtigkeit zu einem farbenreichen Kammermusikstück, das den Abend klangvoll abrundet.

SH Landestheater: „TRAUM!“

Eine musikalische Fantasie

Das Musiktheaterensemble des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters lädt zum Träumen ein! Und zwar in alle Richtungen – mal von Liebe und Leidenschaft, mal von Hass und Rache, mal von Macht und Erfolg. Musikalisch ist die Auswahl dazu riesig, entsprechend vielfältig ist auch das „Traum“-Programm. Wobei der Fokus doch vor allem auf der Liebe liegt, wie in die schwärmerische Verliebtheit, die Tschaikowski in „Ach Tanja, Tanja …“ aus „Eugen Onegin“ in Noten fasst oder Giuseppe Verdis berührende Arie „Caro nome“ aus „Rigoletto“. Dem gegenüber steht die Rossinis Triumpharie „Non più mesta” aus “La Cenerentola“ oder Franz Schuberts Vertonung von Goethes „Erlkönig“ – große Dramatik mit feinem Gruselfaktor!

Programm:
Jacques Offenbach (1819–1880): LES CONTES D’HOFFMANN – „Belle nuit, ô nuit d’amour“ (Barcarole)
Franz Schubert (1797–1828): WINTERREISE – „Frühlingstraum“
Henry Purcell (1659–1695):  KING ARTHUR – „What Pow’r Art Thou“ (Cold Song)
Jacques Offenbach (1819–1880); LES CONTES D’HOFFMANN – „Les oiseaux dans la charmille“ (Puppen-Arie)
Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840–1893): EUGEN ONEGIN – „Ach Tanja, Tanja … Ja ne sposobna k grusti tomnoi“ & „Ljubwi wsje wosrasty pokorny“
Carl Maria von Weber (1786–1826): DER FREISCHÜTZ – „Nein, länger trag ich nicht die Qualen … Durch die Wälder, durch die Auen“
Richard Strauss (1864–1949) DER ROSENKAVALIER – „Mir ist die Ehre widerfahren“
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): COSÌ FAN TUTTE – „Soave sia il vento“
Franz Schubert (1797–1828):  „Erlkönig“
Giuseppe Verdi (1813–1901): RIGOLETTO – „Gualtier Maldè … Caro nome“
Richard Wagner (1813–1883): WESENDONCK-LIEDER – „Träume“
Gioachino Rossini (1792–1868): LA CENERENTOLA – „Nacqui all’affanno … Non più mesta“
Paul Abraham (1892–1960): VIKTORIA UND IHR HUSAR – „Mausi, süß warst du heut’ Nacht“

Leitung & Klavier: Borys Sitarski
Moderation: Hendrik Müller
Mit: Anna Avdalyan, Anna Stepanets; Timo Hannig, Christian Alexander Müller

Klaviertrio Würzburg

Von Tschaikowski bis Jadassohn

Das Trio wurde 2001 von Katharina Cording (Violine), Karla-Maria Cording (Klavier) und Peer-Christoph Pulc (Cello) gegründet und unterrichtet durch Hatto Beyerle (Alban Berg Quartett), Siegfried Palm, Menahem Pressler (Beaux Arts Trio) und dem Voces Quartett. Seitdem konzertiert das Trio auf Einladung renommierter Konzertveranstalter und Musikfestivals in ganz Deutschland sowie in Frankreich, Schweden, England, der Schweiz, Italien, Österreich und den Niederlanden. Mehr als 80 Werke hat das Klaviertrio Würzburg bisher einstudiert und aufgeführt, darunter den Zyklus der Beethoven-Trios, das Tripelkonzert von Beethoven, aber auch selten zu hörende Klaviertrios.

Programm:

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893): Trio a-moll op. 50

Frédéric Chopin (1810-1809): Introduction et Polonaise brillante op. 3

Henryk Wieniawski (1835-1880): Scherzo-Tarantella op. 16 für Violine und Klavier

Salomon Jadassohn (1831-1902): Trio Nr. 2 E-Dur op. 20

Sabine Grofmeier (Klarinette) & Marina Komissartschik (Klavier)

Viva la Musica!

Die Klarinettistin Sabine Grofmeier zählt bereits seit vielen Jahren zu den profilierten Künstlerinnen ihrer Generation und wird von der Presse in einem Atemzug mit Sabine Meyer und Sharon Kam genannt. Mit warmem Ton, technischer Brillanz und leidenschaftlicher Musikalität begeistert sie ihr Publikum in den großen Konzertsälen Deutschlands und Europas, wir zum Beispiel im Konzerthaus Wien. Ihre Ausbildung erhielt die in Marl geborene Musikerin in Detmold, Graz und Saarbrücken, ergänzt durch Impulse renommierter Solisten, wie Sabine Meyer, Wolfgang Meyer, Ralph Manno, Ulf Rodenhäuser, Kjell Fageus und Thomas Friedli. Zahlreiche Stipendien und Förderpreise belegen ihre künstlerische Qualität, die sie in eindrucksvollen Auftritten immer wieder unter Beweis stellt. Begleitet wird Sabine Grofmeier von der Pianistin Marina Komissartschik.

Programm:

L. Gottschalk & G. Horsley: Grande Tarantella
L. Gottschalk & G. Horsley: Salento Tarantella
Giaochino Rossini: Una voce poco fa
Peter Tschaikowsky: October. Autumn Song
Giacomo Puccini: O mio babbino caro
Georges Bizet: Habanera
Felix Mendelssohn Bartholdy: Venezianisches Gondellied
Carl Maria von Weber: Grand Duo Concertant op. 48
Dmitri Schostakowitsch: Walzer Nr. 2
Rudolf Sieczyński: Wien, Wien, nur du allein
Ennio Morricone: Medley
Ennio Morricone: Playing Love
Franz Lehár: Lippen schweigen
Nino Rota: Medley
Eduardo di Capua: O sole mio
Luigi Denza: Funiculi Funicula

Landesjugendorchester Hamburg & Viotta Symfonieorkest (Den Haag)

Tschaikowsky XL

Im Rahmen eines Jugendorchesteraustausches gastieren das Viotta Symfonieorkest aus Den Haag und das Landesjugendorchester Hamburg gemeinsam im theater itzehoe. In der ersten Konzerthälfte spielt das Viotta Symfonieorkest die majestätische „Leonoren-Ouvertüre Nr. 3“ von Beethoven sowie die „Amerikanische Suite“ von Dvorak, welche mit spritzigen Rhythmen und einem außerordentlichen Melodienreichtum überzeugt.

Nach der Pause bilden beide Orchester mit ca. 100 Jugendlichen zwischen 14-25 Jahren ein großes Sinfonieorchester, um die „5. Sinfonie“ von Tschaikowsky im XL-Format aufzuführen. Ein Schicksalsmotiv durchzieht alle vier Sätze dieser Sinfonie und wurde von Tschaikowsky selbst folgendermaßen erläutert:  „Vollständiges Sich-Beugen vor dem Schicksal oder was dasselbe ist, vor dem unergründlichen Walten der Vorsehung.“ Ein Werk zwischen Lebenshunger und Selbstzweifeln, welches heute zu den beliebtesten und meistgespielten Stücken des Russen zählt. Mit Spielfreude und Können überzeugen die jungen Nachwuchstalente auf höchstem Niveau.

Konzert des SHMF: Daniel Hope

Im Rahmen des SHMF mit seinem Programm „Dance!“

Daniel Hope ist dem Schleswig-Holstein Musikfestival seit dessen Kindertagen eng verbunden: Bereits als 13-Jähriger nahm er 1987 an einem der ersten Meisterkurse des Festivals teil und war seitdem unzählige Male im Norden zu Gast. Mit zwei befügelnden, tänzerisch-eleganten Konzerten gratuliert der Geigenvirtuose im Sommer nun zum 40. Festivalgeburtstag: Unter dem Motto „Dance!“ hat Daniel Hope gemeinsam mit seinem Zürcher Kammerorchester ein Programm zusammengestellt, das einer leidenschaftlichen und pulsierenden Reise quer durch die Geschichte der westlichen klassischen Musik vom Mittelalter bis in die Jetztzeit gleicht. Ob ein berührendes Lamento aus dem 14. Jahrhundert, Tänze von Händel, Gluck, Offenbach und Tschaikowsky oder ein leidenschaftlicher Tango von Piazzolla – aus der Verbindung zwischen Klang und Bewegung entspringt ein ganz besonderer Zauber, der auch Daniel Hope schon lange fasziniert: »Das Schöne am Tanz ist: Ganz gleich. wer man ist und woher man stammt, wenn man in einem Raum zusammenkommt, spüren mit großer Wahrscheinlichkeit alle im selben Moment den Rhythmus und kommen in Bewegung. Happy Birthday SHMF!«

Schleswig-Holsteinisches Sinfonieorchester

Weihnachten kann kommen

Vorfreude ist die schönste Freude: Adventsmärkte mit Glühwein und Leckereien, festliche dekorierte Innenstädte – Weihnachten kann kommen! Das Schleswig-Holsteinische Sinfonieorchester serviert, was musikalisch in diese besondere Zeit gehört. Weihnachten ohne Tschaikowskis „Nussknacker“? Unvorstellbar! Seit mehr 130 Jahren verzaubert die Geschichte der kleinen Klara, die davon träumt, dass ihr Nussknacker zum Prinzen wird, Generationen.

Dazu gibt es noch zahlreiche weitere Stücke, die in der besinnlichen Zeit einfach dazugehören, darunter natürlich Leroy Andersons „O sanctissima“, „Schtschedryk“ von Mykola Leontowytsch, traditionelle Lieder wie „Lulajże, Jezuniu“ oder „Cantique de Noël“ von Adolphe Adam.  Zusammen mit Itziar Lesaka und Mikolaj Bonkowski aus dem Musiktheaterensemble hat der Generalmusikdirektor Harish Shankar einige seiner Lieblingsmelodien ausgewählt.

Die Veranstaltung wird Ihnen präsentiert von:

Farben Holm

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