Veranstaltungen
- Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
Armat Quartett: „Der Tod und das Mädchen“

Dramatische Schönheit
Franz Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ gehört zu den bedeutendsten Kammermusikwerken den 19. Jahrhunderts. Der zweite Satz verarbeitet das gleichnamige Kunstlied, in dem der Tod in beruhigender Weise zu einem jungen Mädchen spricht. Das Streichquartett in d-Moll ist von dramatischen Kontrasten geprägt, die zwischen düsterer Unruhe und lyrischer Innigkeit wechseln. Neben Schuberts Werk bringt das Armat Quartett zwei weitere Kammermusik-Perlen zur Aufführung: Beethovens Streichquartett Nr. 1 F-Dur op. 18 Nr. 1, entstanden um 1798–1800, zeigt seinen Übergang von der Klassik zur frühen Romantik. Besonders der zweite Satz, ein expressives Adagio, soll von der Grabesszene aus „Romeo und Julia“ inspiriert worden sein. Arvo Pärts „Da pacem Domine“ ist ein ruhiges, meditatives Werk, das auf einem alten Kirchenlied basiert. Mit seinen schwebenden Klängen und langsamen Harmoniewechseln schafft es eine Atmosphäre der Stille und Besinnung.
Das Armat Quartett wurde 2018 gegründet und besteht aus Mitgliedern der Symphoniker Hamburg: Hovhannes Baghdasaryan (Violine), Makrouhi Hagel (Violine), Sebastian Marock (Viola) und Theresia Rosendorfer (Violoncello). Der Name „Armat“ bedeutet auf Armenisch „Wurzel“ und spiegelt die kulturellen Wurzeln der Ensemblemitglieder wider. Das Quartett hat bereits mehrfach in der Drostei in Pinneberg Konzerte gegeben.
