Veranstaltungen
Brahms-Preis 2026: Mandelring Quartett

Vier Jahrzehnte Kammermusik
Es begann eigentlich recht unspektakulär: 1983 gründeten die drei noch blutjungen Geschwister Schmidt und eine befreundete Bratschenschülerin ein Streichquartett. Was damals in jugendlicher Unbekümmertheit begann, ist heute eine der beständigsten Karrieren der Kammermusikwelt: Tourneen von New York bis Buenos Aires, Manila bis Peking, ein eigenes Musikfest in Hambach seit 1997, eine Konzertreihe in der Berliner Philharmonie seit 2010 – und ein besonderes, jahrzehntelanges Verhältnis zu Johannes Brahms, dessen Kammermusikwerk das Mandelring Quartett mehrfach zyklisch aufgeführt und eingespielt hat.
Die Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein verleiht dem Ensemble nun den mit 10.000 Euro dotierten Brahms-Preis 2026 – und reiht es damit in eine Liste ein, die Leonard Bernstein, Dietrich Fischer-Dieskau, Anne-Sophie Mutter und Yehudi Menuhin umfasst.
Der Abend ist natürlich mehr als eine Preisverleihung. Das Quartett lässt es sich nicht nehmen ein Konzert zu geben und spielt Brahms‘ Streichquartett a-moll op. 51/2. Und für das Streichquintett G-Dur op. 111 kehrt der Bratscher Roland Glassl als Verstärkung zurück – von 1999 bis 2015 selbst Mitglied des Ensembles. Ein ehemaliger Weggefährte als erster Gratulant: passender könnte es kaum sein.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
