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Philharmonie des Theater für Niedersachsen

Mozart trifft Schostakowitsch
Eigentlich könnte man meinen, dass Wolfgang Amadeus Mozart und Dmitrij Schostakowitsch nicht besonders viel gemeinsam haben – doch das gilt nur auf den ersten Blick. Beide Komponisten hatten ihre Schwierigkeiten mit den jeweiligen Autoritäten, und beide verarbeiteten diese Konflikte in ihrer Musik. Während Mozart dies häufig mit einer Prise Humor tat, spürt man in Schostakowitschs Werken oftmals die ständige Angst um Leib und Leben, die ihn in der Stalin-Ära begleitete. Exemplarisch steht dafür die „Kammersinfonie c-Moll op. 110a“, in der er die Opfer aller Regime und Gewalttaten beklagt. Demgegenüber steht Mozarts formal ausgewogene und kontrapunktisch fein gearbeitete Sinfonie Nr. 29 A-Dur.
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart – Sinfonie Nr. 34 C-Dur KV 338
Dmitrij Schostakowitsch – Kammersinfonie c-Moll op. 110 a nach dem Streichquartett Nr. 8
Wolfgang Amadeus Mozart – Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201
Dmitrij Schostakowitsch – Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur op. 102
