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Till Warwas und Lars Möller: „nature vivante“

Realismus mit Seele
Mit Till Warwas und Lars Möller stellen ab dem 17. Mai zwei Norddeutsche Realisten in der Galerie 11 ihre Gemälde aus – beides Meister der Natur- und Stadtlandschaftsmalerei. Till Warwas Stärke sind poetische Stillleben, komponiert mit der Leidenschaft fürs Licht und ihre Spuren auf Südfrüchten oder verschiedenen Gefäßen. Lars Möllers Seestücke strahlen eine besondere Magie aus. Markenzeichen seiner Bilder ist das Abstreichen von Farbe an den seitlichen Rändern der Leinwand. So bricht der Maler die klar gezogene Grenze des Bildes auf und bringt Bewegung in das Erleben seiner Malerei. Der im Moment festgehaltene Wasserspiegel scheint nach außen abzufließen.
Till Warwas, 1962 geboren in Bremen, absolvierte sein Studium an der heutigen Universität der Künste Berlin bei Klaus Fußmann und wurde 1990 dessen Meisterschüler. Lars Möller, geboren 1968 in Hamburg, studierte an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg bei Erhard Göttlicher. Vor zehn Jahren war er selbst Lehrbeauftragter für Farbe und Form an der HAW Hamburg. Beide gehören seit vielen Jahren zur Gruppe der Norddeutschen Realisten, die regelmäßig Symposien auch im Ausland veranstalten, 2013 den Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft sowie 2019 den Publikumspreis der NordArt, Büdelsdorf, erhielten.
Die Ausstellung wird am Sa., 22. Mai 20250, um 17 Uhr eröffnet. Beide Künstler werden in einem Interview vorgestellt, welches im Anschluss als neue Episode von „Kultur und Wort, dem Kunstpodcast ausm Norden“ erscheint. Am Sonnabend, 28. Juni, kommen beide ein letztes Mal zur Finissage der Ausstellung in die Galerie.
