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Uhrschlamm

Wenn Steine singen und Sägen klingen
Das Trio widmet sich vollständig der improvisierten Musik. Statt mit festen Abläufen oder einstudierten Werken zu arbeiten, entsteht ihre Musik im gemeinsamen Experimentieren – spontan, ohne vorgegebenen Plan. Eindrücke aus dem Raum, Reaktionen des Publikums und der jeweilige Moment fließen direkt in den kreativen Prozess ein. So entwickeln sich Klangbilder, die sich frei zwischen Geräusch, Ton und musikalischer Struktur bewegen. Typisch für Uhrschlamm ist ihr wahrlich ungewöhnliches Instrumentarium: Neben Steinharfe, Glasharfe und singender Säge kommen auch klassische Streichinstrumente zum Einsatz. Ergänzt wird das Spektrum durch Percussion aus verschiedenen Kulturkreisen – etwa indische, persische und afrikanische Instrumente, chinesische Gongs, tibetische Klangschalen oder die armenische Duduk. Selbst Alltagsgegenstände wie ein Kehrblech finden ihren Platz im Ensemble und sorgen zusammen mit weiteren Rhythmusinstrumenten für überraschende und vielschichtige Klänge.
