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Ulf und Hanna Petermann: Mit vier Augen

Familiensache
Zwei Maler, eine Familie, zwei völlig eigene Wege zur Leinwand: Ulf Petermann, 1950 geboren und 2025 gestorben, studierte Malerei an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel bei Harald Duwe und fand in der Tradition der Norddeutschen Realisten seine künstlerische Heimat. Ab 2005 lebte und arbeitete er in Husum-Schobüll – an der Küste, in der Stille, im eigenen Rhythmus.
Seine Tochter Hanna wuchs im Atelier des Vaters auf – und entschied sich zunächst für einen anderen Weg. Sie studierte Querflöte, wurde festes Mitglied der Bremer Philharmonie und spielte acht Jahre im Orchester. Dann, 2013, verlagerte sich etwas. Die Malerei, die sie seit Kindheitstagen umgeben hatte, rückte in den Mittelpunkt. Sie kündigte ihre Orchesterstelle und lebt heute als freischaffende Malerin in Augsburg.
Die Galerie 11 ehrt mit dieser Ausstellung beide – den Vater als einen der bedeutenden realistischen Maler des Landes, die Tochter als Künstlerin, die ihren eigenen Blick längst gefunden hat. Zwei Perspektiven, ein Titel: Mit vier Augen.
Die Ausstellungseröffnung findet statt am Sonnabend, 19. September 2026. Hanna Petermann wird anwesend sein.
Öffnungszeiten: Do 11-14 Uhr, Fr 15-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr
