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Von Elbe, Stör und Bosporus.

Landschaften und Meerbilder von Wenzel Hablik
„Niemals aber hat jemand das Meer so gemalt wie ich …“ Diese selbstbewussten Worte schrieb Wenzel Hablik im August 1908 auf Sylt in sein Tagebuch. Die Natur war stets eine große Inspirationsquelle für den Künstler; bereits als Kind prägten ihn die Erlebnisse in den Brüxer Bergen in Böhmen nachhaltig. Nach einer Wanderung durch die Alpen und der Besteigung des Mont Blanc im Jahr 1906 bezeichnete er die Bergwelt als Symbol der „gewaltigen Natur“. 1913 malte er das beeindruckende Felsmassiv des Zlatnik im Böhmischen Mittelgebirge.
Das Meer, das er erstmals bei einem Malstipendium auf Sylt erblickte, beeindruckte Hablik tief. Anschließend studierte er es an Orten wie Sylt, Föhr, Helgoland und in Dithmarschen und brachte die verschiedenen Stimmungen in seiner Kunst zum Ausdruck.