Die Ursprünge der St. Cyriacus-Kirche in Kellinghusen reichen bis ins Jahr 1154 zurück, wie aus Eintragungen im Stellauer Kirchenbuch hervorgeht. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kirche im Jahr 1196, als der erste Priester Johannes de Kelenghusen genannt wurde. Die Geschichte der Kirche ist geprägt von Katastrophen wie einem Brand im Jahr 1686, der den Turm zerstörte, sowie einem erneuten Brand im Jahr 1929, der die barocke Einrichtung vernichtete. Trotz dieser Herausforderungen wurde die Kirche immer wieder aufgebaut und 1931 schließlich erneut eingeweiht. Während die äußere Erscheinung weiterhin den Charme einer Dorfkirche bewahrt, präsentiert sich das Innere als Kunstwerk mit moderner Zeichensprache, das Besucher durch seine künstlerischen Gestaltung beeindruckt.